MRT S6
VIERTELFINALE
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MRT ACHTELFINALE AWARDS-Votings
Das Voting für die Awards im Achtelfinale ist bis zum 18.01.26 um 23:59 geöffnet.
VS
81 : 75
Sieger: Gem0
janick.off
Zur Bewertung »
vergibt ein 19 zu 14 an
Gem0
Bewertung von janick.off
19 - 14
Gewinner: Gem0flexman
Video
3 / 5
Audio
4 / 7
Text
5 / 10
Delivery
2 / 3
Vollständige Bewertung siehe unten
Gem0
Video
3 / 5
Audio
7 / 7
Text
6 / 10
Delivery
3 / 3
Video:
Das Video von Flexman, finde ich, hat einen sehr schönen Vibe. Erst ein bisschen in der Bude oder Ferienwohnung (kein Plan) gedreht und dann noch draußen am Strand, und ich finde, das gibt dem Video so einen gewissen „Ich chill hier einfach mein Leben und mach dich auf schnelle Welle weg“-Charakter, was mir sehr gut gefällt. Ich mag’s auch, wie kreativ hier teilweise mit der Kamera gespielt wird, z. B. bei diesem Transporter, als Flexman in der Rückfahrkamera stand, oder das mit der Kippenschachtel, was ziemlich weit unten gefilmt wurde. Am meisten mochte ich, glaube ich, die Transporter-Szenen mit der offenen Tür oder auch die wunderschönen Grimassen auf der Treppe.
Was mich dann aber ein wenig rauswirft, ist die Kameraführung selbst. Die ist nämlich manchmal ziemlich verwackelt, der Schnitt beschränkt sich aufs Mindeste, und auch das Color Grading wirkt an manchen Stellen sehr trist. Dennoch hat’s mich gut unterhalten und ist für ein 16tel durchaus ausreichend.
Gem0 hat in seinem Video direkt zu Beginn auffallend deutlich weniger Abwechslung. Das meiste spielt sich in diesem Gartenhaus, an einer Steinwand oder in seinem fucking Zimmer ab, was jetzt nicht die ultraheftigsten Locations sind. Im Gegensatz zu Flexman wurde allerdings hier viel besser gegradet, um den Szenen so einen eigenen Touch zu verpassen, und auch die Kameraführung ist hier deutlich sauberer. Der Schnitt ist ebenfalls nicht ultra krass, aber im Gegensatz zu den fast nur Hardcuts bei Flexman gibt’s hier ein paar Einblendungen und Effekte, die ich gelungen fand.
Außerdem möchte ich die Gimmicks im Video hervorheben, z. B. dass immer mal wieder Lines auf dem Zeichenblock gemalt werden, wie ein Schneemann bei der Schneemann-Zeile, die 8 und so weiter. Des Weiteren hat Gem0 Cheeseburger im Video, um den „Fettsack“-Front nochmal so ein bisschen zu unterstützen, was ich an sich cool finde, aber alter – fünf ganze Cheeseburger von Mecces? Davon werd ja noch nicht mal ich satt, wie soll’n das dann bei Flexman aussehen?
Flexmans Video hat mehr Abwechslung, unterhält mehr und bietet die cooleren Locations, während Tipro mit dem besseren Grading, Schnitt und der Line-Verstärkung daherkommt. Insgesamt gefallen mir beide ungefähr gleich gut, weil beide immer mit den Punkten glänzen, wo der andere Schwächen aufweist.
3 zu 3 bei Video
Audio:
Hier halte ich mich mal ein bisschen kürzer, da ich diese Kategorie relativ eindeutig finde.
Flexman hat keinen schlechten Flow – ganz im Gegenteil. Er kommt sehr entspannt auf den Beat, mit guter Pausensetzung, und auch die Hook finde ich stabil, auch wenn sie etwas besser eingesungen hätte werden können. Auch der Mix ist vollkommen in Ordnung, und er kriegt es gut hin, mit Stimmlagenwechseln seine Lines nochmal ordentlich zu unterstützen. Problem ist einfach nur, dass die Runde, obwohl sie nur 2:20 geht, sehr schnell eintönig wird in Sachen Audio. Es kommt alles gut, aber es gibt keine Stelle, die einen wirklich vom Hocker reißt, überzeugt, die Runde öfter zu hören, und so weiter.
Ebenfalls hat Flexman hier halt das Problem, den mit unter musikalischsten Gegner im Turnier zu haben.
Gem0 kommt unnormal geil auf diesen Beat. Anfangs dachte ich, diese exzentrischen Betonungen wären ganz schön dolle für diesen super ruhigen und chilligen Beat, aber ich muss sagen, das passt ultra gut zusammen und hindert auch komplett daran, dass es eintönig wird – so wie bei Flexman. Es ist alles geil geflowt, mit ein paar nicen Flowwechseln drin, die Mische ist der Wahnsinn, und die Hook kommt mit diesem hohen „Familienhaus“ einfach mega.
Ich hab an der Audio hier rein gar nichts auszusetzen – er hat das Beste gemacht, was man auf diesen Beat hätte machen können. Es klingt alles clean, unterhält, und ich hab mir die Runde schon locker um die 20 Mal nur fürs Soundbild gegeben. Einfach super.
4 zu 7 an Gem0
Text:
Ich weiß nicht ganz, ob das nur ich bin, aber ich finde, im Text von Flexman ist es wirklich ein durchgehendes Abwechseln von stabilen und schon oft gehörten Lines. Ich fand das mit dem brennenden Kehlkopf, Rülpsen oder die erste Line über Gem0s Halsschmerzen stark. Dann ist es aber so, dass sich die Pointe mit den Halsschmerzen gefühlt immer und immer wiederholt, aber in meinen Augen deutlich unpointierter. Das mit dem Arzt mochte ich noch, weil man erst was anderes erwartet wegen der Kreislaufsache, aber dann einfach zu sagen: „Du bekommst ne 5 … und hast Halsschmerzen.“ So, ja, ich check schon, Gem0 schreit viel und verstellt seine Stimme öfter mal, aber dann kann ich auch einfach sagen: „Du gehst einkaufen … mit Halsschmerzen.“ oder „Du spielst Fortnite … mit Halsschmerzen.“
Dieses Alltagsszenarien-Nennen und dann einfach „mit Halsschmerzen“ dahinterzusetzen, hat für mich leider überhaupt nicht gezogen. Und auch so Lines wie „Orphon-Klon 8 Trilliarden“ versteh ich irgendwie nicht ganz, weil’s mir so scheint, dass alle Leute, die ein bisschen wie Orphon klingen, immer höhere Zahlen aufgedrückt bekommen, obwohl’s die selben fünf Leute sind. Die Hook fand ich textlich ganz stabil mit dem „leiser drehen“. Im zweiten Part fand ich die „so ’nen Hals“-Zeile noch lustig, und die „Arschfick von Orphon“-Zeile ist zwar unfassbar überstumpf, aber ich musste trotzdem grinsen.
Fettenlines sind jetzt auch nicht das Innovativste – eher sogar noch innovationsloser als Lines über Halsschmerzen –, deswegen müssen da schon ein paar Dinger bei Gem0 dabei sein, die ich so noch nicht gehört habe, damit ich richtig feiern kann. Und ich muss sagen, da sind ein paar richtige Lacher bei gewesen. Direkt die erste Line mit der 8 ist zwar supersimpel, aber irgendwie hat man direkt so ein Bild vor Augen, und es geht gut auf.
Der Unterschied auf der Waage war dann wieder sehr standard, und die dritte Line ist nur Aufbau für die vierte mit dem Schneemann, welche ich alleinstehend wahrscheinlich nicht so gefeiert hätte, aber in Kombi mit dem Aufbau davor kommt sie ganz cool. Baymax in der Hook hat mich dann komplett rausgehauen – das fand ich superlustig, genauso wie die Formulierung „zwei verfickte Traktorreifen“, was zusammen mit der Delivery einfach mega witzig kommt. Pottwal und Stahlträger fand ich waren dann noch ein gelungener Abschluss, und alle Lines, die ich jetzt ausgelassen habe, waren so mittelmäßig bis unnötig.
Gem0 hat nicht mal 1,5 Parts geschrieben, und trotzdem konnte mich der Text deutlich mehr unterhalten als der von Flexman. Gem0 setzt hier bei weitem keine Maßstäbe, aber er hat sich aufs Mindeste beschränkt und ein paar witzige Lines gekickt. Flexman hat in meinen Augen die größten Highlights, aber dann auch wiederum fünfmal die gleiche Pointe im Text, welche, wie bereits erwähnt, für mich einfach nicht wirklich zieht – plus der Text ist fast doppelt so lang wie der von Gem0, was im Direktvergleich die Runde ebenfalls noch schwächer und langweiliger darstellt, als sie eigentlich ist. Ich fand beide nicht schlecht, aber Flexman macht es sich für mich mit seinen 20 Bars, die alle auf „Halsschmerzen“ enden, ziemlich kaputt.
5 zu 6 für Gem0
Delivery:
Ich hab schon viel davon beim Flow und den Punches mit angeschnitten – ich finde, beide delivern hier sehr gut. Flexman sehr gechillt, aber durch die Hilfe von Kamera, extra Requisiten wie die Kippen schafft er es, seine Lines super rüberzubringen. Gem0, finde ich, macht das Gleiche wie Flexman, nur mit seinem Stimmwechsel und den übertriebenen Betonungen nochmal eine Stufe besser.
Während ich bei Flexman oft das Gefühl hatte, dass er es nice delivered, hab ich bei Gem0 wirklich manchmal laut und gut lachen müssen. Einfach Killer-Delivery.
2 zu 3 für Gem0
Insgesamt:
Somit haben wir ein Endergebnis von 14 zu 19 für Gem0.
Das Video von Flexman, finde ich, hat einen sehr schönen Vibe. Erst ein bisschen in der Bude oder Ferienwohnung (kein Plan) gedreht und dann noch draußen am Strand, und ich finde, das gibt dem Video so einen gewissen „Ich chill hier einfach mein Leben und mach dich auf schnelle Welle weg“-Charakter, was mir sehr gut gefällt. Ich mag’s auch, wie kreativ hier teilweise mit der Kamera gespielt wird, z. B. bei diesem Transporter, als Flexman in der Rückfahrkamera stand, oder das mit der Kippenschachtel, was ziemlich weit unten gefilmt wurde. Am meisten mochte ich, glaube ich, die Transporter-Szenen mit der offenen Tür oder auch die wunderschönen Grimassen auf der Treppe.
Was mich dann aber ein wenig rauswirft, ist die Kameraführung selbst. Die ist nämlich manchmal ziemlich verwackelt, der Schnitt beschränkt sich aufs Mindeste, und auch das Color Grading wirkt an manchen Stellen sehr trist. Dennoch hat’s mich gut unterhalten und ist für ein 16tel durchaus ausreichend.
Gem0 hat in seinem Video direkt zu Beginn auffallend deutlich weniger Abwechslung. Das meiste spielt sich in diesem Gartenhaus, an einer Steinwand oder in seinem fucking Zimmer ab, was jetzt nicht die ultraheftigsten Locations sind. Im Gegensatz zu Flexman wurde allerdings hier viel besser gegradet, um den Szenen so einen eigenen Touch zu verpassen, und auch die Kameraführung ist hier deutlich sauberer. Der Schnitt ist ebenfalls nicht ultra krass, aber im Gegensatz zu den fast nur Hardcuts bei Flexman gibt’s hier ein paar Einblendungen und Effekte, die ich gelungen fand.
Außerdem möchte ich die Gimmicks im Video hervorheben, z. B. dass immer mal wieder Lines auf dem Zeichenblock gemalt werden, wie ein Schneemann bei der Schneemann-Zeile, die 8 und so weiter. Des Weiteren hat Gem0 Cheeseburger im Video, um den „Fettsack“-Front nochmal so ein bisschen zu unterstützen, was ich an sich cool finde, aber alter – fünf ganze Cheeseburger von Mecces? Davon werd ja noch nicht mal ich satt, wie soll’n das dann bei Flexman aussehen?
Flexmans Video hat mehr Abwechslung, unterhält mehr und bietet die cooleren Locations, während Tipro mit dem besseren Grading, Schnitt und der Line-Verstärkung daherkommt. Insgesamt gefallen mir beide ungefähr gleich gut, weil beide immer mit den Punkten glänzen, wo der andere Schwächen aufweist.
3 zu 3 bei Video
Audio:
Hier halte ich mich mal ein bisschen kürzer, da ich diese Kategorie relativ eindeutig finde.
Flexman hat keinen schlechten Flow – ganz im Gegenteil. Er kommt sehr entspannt auf den Beat, mit guter Pausensetzung, und auch die Hook finde ich stabil, auch wenn sie etwas besser eingesungen hätte werden können. Auch der Mix ist vollkommen in Ordnung, und er kriegt es gut hin, mit Stimmlagenwechseln seine Lines nochmal ordentlich zu unterstützen. Problem ist einfach nur, dass die Runde, obwohl sie nur 2:20 geht, sehr schnell eintönig wird in Sachen Audio. Es kommt alles gut, aber es gibt keine Stelle, die einen wirklich vom Hocker reißt, überzeugt, die Runde öfter zu hören, und so weiter.
Ebenfalls hat Flexman hier halt das Problem, den mit unter musikalischsten Gegner im Turnier zu haben.
Gem0 kommt unnormal geil auf diesen Beat. Anfangs dachte ich, diese exzentrischen Betonungen wären ganz schön dolle für diesen super ruhigen und chilligen Beat, aber ich muss sagen, das passt ultra gut zusammen und hindert auch komplett daran, dass es eintönig wird – so wie bei Flexman. Es ist alles geil geflowt, mit ein paar nicen Flowwechseln drin, die Mische ist der Wahnsinn, und die Hook kommt mit diesem hohen „Familienhaus“ einfach mega.
Ich hab an der Audio hier rein gar nichts auszusetzen – er hat das Beste gemacht, was man auf diesen Beat hätte machen können. Es klingt alles clean, unterhält, und ich hab mir die Runde schon locker um die 20 Mal nur fürs Soundbild gegeben. Einfach super.
4 zu 7 an Gem0
Text:
Ich weiß nicht ganz, ob das nur ich bin, aber ich finde, im Text von Flexman ist es wirklich ein durchgehendes Abwechseln von stabilen und schon oft gehörten Lines. Ich fand das mit dem brennenden Kehlkopf, Rülpsen oder die erste Line über Gem0s Halsschmerzen stark. Dann ist es aber so, dass sich die Pointe mit den Halsschmerzen gefühlt immer und immer wiederholt, aber in meinen Augen deutlich unpointierter. Das mit dem Arzt mochte ich noch, weil man erst was anderes erwartet wegen der Kreislaufsache, aber dann einfach zu sagen: „Du bekommst ne 5 … und hast Halsschmerzen.“ So, ja, ich check schon, Gem0 schreit viel und verstellt seine Stimme öfter mal, aber dann kann ich auch einfach sagen: „Du gehst einkaufen … mit Halsschmerzen.“ oder „Du spielst Fortnite … mit Halsschmerzen.“
Dieses Alltagsszenarien-Nennen und dann einfach „mit Halsschmerzen“ dahinterzusetzen, hat für mich leider überhaupt nicht gezogen. Und auch so Lines wie „Orphon-Klon 8 Trilliarden“ versteh ich irgendwie nicht ganz, weil’s mir so scheint, dass alle Leute, die ein bisschen wie Orphon klingen, immer höhere Zahlen aufgedrückt bekommen, obwohl’s die selben fünf Leute sind. Die Hook fand ich textlich ganz stabil mit dem „leiser drehen“. Im zweiten Part fand ich die „so ’nen Hals“-Zeile noch lustig, und die „Arschfick von Orphon“-Zeile ist zwar unfassbar überstumpf, aber ich musste trotzdem grinsen.
Fettenlines sind jetzt auch nicht das Innovativste – eher sogar noch innovationsloser als Lines über Halsschmerzen –, deswegen müssen da schon ein paar Dinger bei Gem0 dabei sein, die ich so noch nicht gehört habe, damit ich richtig feiern kann. Und ich muss sagen, da sind ein paar richtige Lacher bei gewesen. Direkt die erste Line mit der 8 ist zwar supersimpel, aber irgendwie hat man direkt so ein Bild vor Augen, und es geht gut auf.
Der Unterschied auf der Waage war dann wieder sehr standard, und die dritte Line ist nur Aufbau für die vierte mit dem Schneemann, welche ich alleinstehend wahrscheinlich nicht so gefeiert hätte, aber in Kombi mit dem Aufbau davor kommt sie ganz cool. Baymax in der Hook hat mich dann komplett rausgehauen – das fand ich superlustig, genauso wie die Formulierung „zwei verfickte Traktorreifen“, was zusammen mit der Delivery einfach mega witzig kommt. Pottwal und Stahlträger fand ich waren dann noch ein gelungener Abschluss, und alle Lines, die ich jetzt ausgelassen habe, waren so mittelmäßig bis unnötig.
Gem0 hat nicht mal 1,5 Parts geschrieben, und trotzdem konnte mich der Text deutlich mehr unterhalten als der von Flexman. Gem0 setzt hier bei weitem keine Maßstäbe, aber er hat sich aufs Mindeste beschränkt und ein paar witzige Lines gekickt. Flexman hat in meinen Augen die größten Highlights, aber dann auch wiederum fünfmal die gleiche Pointe im Text, welche, wie bereits erwähnt, für mich einfach nicht wirklich zieht – plus der Text ist fast doppelt so lang wie der von Gem0, was im Direktvergleich die Runde ebenfalls noch schwächer und langweiliger darstellt, als sie eigentlich ist. Ich fand beide nicht schlecht, aber Flexman macht es sich für mich mit seinen 20 Bars, die alle auf „Halsschmerzen“ enden, ziemlich kaputt.
5 zu 6 für Gem0
Delivery:
Ich hab schon viel davon beim Flow und den Punches mit angeschnitten – ich finde, beide delivern hier sehr gut. Flexman sehr gechillt, aber durch die Hilfe von Kamera, extra Requisiten wie die Kippen schafft er es, seine Lines super rüberzubringen. Gem0, finde ich, macht das Gleiche wie Flexman, nur mit seinem Stimmwechsel und den übertriebenen Betonungen nochmal eine Stufe besser.
Während ich bei Flexman oft das Gefühl hatte, dass er es nice delivered, hab ich bei Gem0 wirklich manchmal laut und gut lachen müssen. Einfach Killer-Delivery.
2 zu 3 für Gem0
Insgesamt:
Somit haben wir ein Endergebnis von 14 zu 19 für Gem0.
flashusdergott
Zur Bewertung »
vergibt ein 16 zu 13 an
Gem0
Bewertung von flashusdergott
16 - 13
Gewinner: Gem0flexman
Video
2 / 5
Audio
4 / 7
Text
5 / 10
Delivery
2 / 3
Das Video von Flexman ist solide, nichts besonderes aber schön gedreht.
Die Audioqualität ist ziemlich gut, die Audio klingt sehr klar und ist auch sehr solide gemischt.
Textlich ist das ganze auf jeden Fall in Ordnung, 4 mal auf Halsschmerzen zu reimen war etwas zu viel aber sonst kann man nicht meckern. Punchlines sind auch vorhanden.
"aber denk doch mal an deinen blutdruck, du wirst nie im leben alt sterben,
du gehst mit kreislauf zum arzt und der antwortet "halsschmerzen"?"
"neben dir wirk sogar ich eloquent,
digger dein text ist nicht on fire nur weil dein kehlkopf brennt."
"selbst die punkte für die audio gehen gegen mich flöten,
was auch nicht schwer ist, denn du klingst als wärest du durchgehend am rülpsen"
"aber schrei mal schön weiter,
du brüllst mich hier dämlich zu, ich dreh dich einfach leiser."
Die Lines fand ich am besten. Reimtechnisch ist die Runde auch gut.
Die Delivery von Flexman ist gut, könnte krasser sein aber der Beat gibt halt auch nicht so viel her als das man da krass drauf abgehen könnte.
Insgesamt eine durchaus solide Runde.
Die Audioqualität ist ziemlich gut, die Audio klingt sehr klar und ist auch sehr solide gemischt.
Textlich ist das ganze auf jeden Fall in Ordnung, 4 mal auf Halsschmerzen zu reimen war etwas zu viel aber sonst kann man nicht meckern. Punchlines sind auch vorhanden.
"aber denk doch mal an deinen blutdruck, du wirst nie im leben alt sterben,
du gehst mit kreislauf zum arzt und der antwortet "halsschmerzen"?"
"neben dir wirk sogar ich eloquent,
digger dein text ist nicht on fire nur weil dein kehlkopf brennt."
"selbst die punkte für die audio gehen gegen mich flöten,
was auch nicht schwer ist, denn du klingst als wärest du durchgehend am rülpsen"
"aber schrei mal schön weiter,
du brüllst mich hier dämlich zu, ich dreh dich einfach leiser."
Die Lines fand ich am besten. Reimtechnisch ist die Runde auch gut.
Die Delivery von Flexman ist gut, könnte krasser sein aber der Beat gibt halt auch nicht so viel her als das man da krass drauf abgehen könnte.
Insgesamt eine durchaus solide Runde.
Gem0
Video
3 / 5
Audio
5 / 7
Text
5 / 10
Delivery
3 / 3
Das Video von Gem0 ist ziemlich gut gemacht, er setzt sich gut in Szene und besonders gefallen mir die Weichen Farben des Videos, das sieht durchaus ästhetisch aus.
Die Runde von Gem0 klingt sehr schön, zwar nicht so klar wie bei Flexman aber grade die Gesangspassagen klingen sehr weich und angenehm in den Ohren.
Textlich bin ich hier sehr zwiegespalten. Im Vergleich zu seiner letzten Runde glänzt er hier grade mit Punchlines die lyrisch vorallem sehr gut geschrieben sind.. Nur finde ich leider das die überhaupt nicht zutreffen. Also ich find einfach nicht das Flexman Fett ist. Also dünn ist er zwar nicht gerade aber Fett ist auch was ganz anderes. Also ich finde Flexman hat für ne ganze Runde Fettenlines zu wenig "Angriffsfläche" :D Ich bin hier einfach mal wohlwollend weil ich die textliche Steigerung sehr wertschätze.
Was hast du aus deinem Aussehen gemacht/
Dikka dein Bauch war so straff/
Homie realtalk heute siehst du aus wie ne Acht/
Kanns sein, dass man dich bei Malte in der Runde sieht?/
Du bist die light Version von Suwhat doch die Waage kennt kein Unterschied/
Und du findest Hitze behindert/
Keine Sorge das erklär ich einmal damit’s jeder endlich verstehn kann/
Ja es ist zwar kein Winter/ doch nimm nen Zylinder/ und vor mir steht ein menschlicher Schneemann/
(Die find ich richtig gut geschrieben)
Schwer Maestro mit nem Rollstuhl anzugreifen/
Denn deiner bräuchte zwei verfickte Traktorreifen/
Wenn man Flexman ist, dann braucht man keinen Pokal/
Du hast ja schon in deinem Video nen Pott…Wal/
Bad Bars huch klar Fehler macht jeder/
Doch Deine bed bars bestehen aus ein paar Stahlträgern/
(Die ist auch richtig Stark, Bad Bars bei nem "Fettsack" auf ein Lattenrost aus Stahlträgern zu beziehen feier ich übelst)
Wenn Flexman etwas fetter wäre würde ich hier mehr Punkte geben weil der Text verdammt gut ist, aber da bei Flexmans Körperfülle völlig übertrieben wird gebe ich hier 5 Punkte. Wär Flexman wirklich n richtiger Fettsack hätte ich so 7-8 Punkte gegeben.
Die Delivery von Gem0 ist super. Flow Top, Gesang sehr schön, alles auf sehr hohem Niveau.
Die Runde von Gem0 klingt sehr schön, zwar nicht so klar wie bei Flexman aber grade die Gesangspassagen klingen sehr weich und angenehm in den Ohren.
Textlich bin ich hier sehr zwiegespalten. Im Vergleich zu seiner letzten Runde glänzt er hier grade mit Punchlines die lyrisch vorallem sehr gut geschrieben sind.. Nur finde ich leider das die überhaupt nicht zutreffen. Also ich find einfach nicht das Flexman Fett ist. Also dünn ist er zwar nicht gerade aber Fett ist auch was ganz anderes. Also ich finde Flexman hat für ne ganze Runde Fettenlines zu wenig "Angriffsfläche" :D Ich bin hier einfach mal wohlwollend weil ich die textliche Steigerung sehr wertschätze.
Was hast du aus deinem Aussehen gemacht/
Dikka dein Bauch war so straff/
Homie realtalk heute siehst du aus wie ne Acht/
Kanns sein, dass man dich bei Malte in der Runde sieht?/
Du bist die light Version von Suwhat doch die Waage kennt kein Unterschied/
Und du findest Hitze behindert/
Keine Sorge das erklär ich einmal damit’s jeder endlich verstehn kann/
Ja es ist zwar kein Winter/ doch nimm nen Zylinder/ und vor mir steht ein menschlicher Schneemann/
(Die find ich richtig gut geschrieben)
Schwer Maestro mit nem Rollstuhl anzugreifen/
Denn deiner bräuchte zwei verfickte Traktorreifen/
Wenn man Flexman ist, dann braucht man keinen Pokal/
Du hast ja schon in deinem Video nen Pott…Wal/
Bad Bars huch klar Fehler macht jeder/
Doch Deine bed bars bestehen aus ein paar Stahlträgern/
(Die ist auch richtig Stark, Bad Bars bei nem "Fettsack" auf ein Lattenrost aus Stahlträgern zu beziehen feier ich übelst)
Wenn Flexman etwas fetter wäre würde ich hier mehr Punkte geben weil der Text verdammt gut ist, aber da bei Flexmans Körperfülle völlig übertrieben wird gebe ich hier 5 Punkte. Wär Flexman wirklich n richtiger Fettsack hätte ich so 7-8 Punkte gegeben.
Die Delivery von Gem0 ist super. Flow Top, Gesang sehr schön, alles auf sehr hohem Niveau.
laz218
Zur Bewertung »
vergibt ein 18 zu 17 an
Gem0
Bewertung von laz218
18 - 17
Gewinner: Gem0flexman
Video
4 / 5
Audio
6 / 7
Text
5 / 10
Delivery
2 / 3
Video
Deutlich mehr Abwechslung hier – gibt auf jeden Fall VBT-Vibes, so ein bisschen dieser „cooler Dänemark (?)-Urlaubsvlog“-Look. Kein krasses High-End-Video, aber insgesamt ganz cool gemacht. Die Kameraqualität ist besser als bei Gem0, man merkt, dass hier mit etwas mehr Bewusstsein fürs Bild gearbeitet wurde. Mit ’nem Gimbal wär’s noch nicer gekommen, aber so funktioniert’s auch.
Das Pacing ist stark – man fühlt sich beim Anschauen mehr „dabei“, nicht wie bei einer statischen Performance. Macht Spaß zu gucken, ohne dass es sich zieht. Visuell bleibt alles recht klassisch: keine wilden Effekte, kein unnötiger Filterkram. Insgesamt also ein solides, unaufgeregtes Video, das gut funktioniert, weil’s ehrlich und natürlich wirkt.
Vocals / Sound
Klanglich wirkt’s direkt aufgeräumter: scheinbar besseres Mikro, alles schön clean und verständlich, wenn auch (wie ich meine rauszuhören) keine optimale Akustik beim Recording herrscht. Die Parts sind durchgehend gut gerappt, die Hook gesungen – weniger Spuren, aber dadurch klarer und greifbarer. Man versteht jedes Wort, nix geht unter.
Das Mixing ist stabil, sehr ordentlich balanciert. Kein Element sticht unangenehm hervor. Mir persönlich fehlt ein bisschen Druck (oder Compressing), aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Insgesamt ist das ein sauberer, transparenter Sound, der easy durchläuft.
Text / Inhalt
Reimtechnisch bewegt sich Flexmann im 2–4-Silben-Bereich, was nicht gut aber auch nicht schlecht ist. Ein paar echt coole Lines sind dabei, die zeigen, dass da Humor und Handwerk am Start sind. Hauptthema sind Halsschmerzen (wo blieb die „Ich weiß was dagegen hilft“-Zeile?!) – das zieht sich durch den ganzen Track und ist an sich schon witzig, aber ist halt wenig abwechslungreich.
Highlights sind die Knallerbsenparty-Line und die letzten Zeilen in beiden Parts – die kommen mit Punch und Witz. Insgesamt ist’s unterhaltsam, charmant, und an manchen Stellen wirklich clever. Ein paar mehr Angles oder Variationen hätten der Runde aber gut getan, um mehr Reiz und Angriffsfläche reinzubringen.
Flow / Delivery
Flowmäßig stark. Viel Abwechslung, sauber on-beat, mit kleinen rhythmischen Spielereien wie Triolen und dem Auslassen der letzten Zeile im ersten Part, die das Ganze lebendig halten. Der Flow hat was Erzählendes – fast so, als würde Flexmann eine Geschichte vorlesen, und das macht’s interessant.
Der Stimmeinsatz bringt Energie, manchmal vielleicht etwas zu viel – wirkt durchgehend ein wenig zu viel „geschrien“ im Verhältnis zum Beat (chill doch mal hä?). Aber der Vibe bleibt durchgehend authentisch. Diese erzählerische Delivery verleiht der Runde Charakter, Humor und Persönlichkeit – man hört direkt, dass das niemand ist, der einfach nur „runterrappt“.
Deutlich mehr Abwechslung hier – gibt auf jeden Fall VBT-Vibes, so ein bisschen dieser „cooler Dänemark (?)-Urlaubsvlog“-Look. Kein krasses High-End-Video, aber insgesamt ganz cool gemacht. Die Kameraqualität ist besser als bei Gem0, man merkt, dass hier mit etwas mehr Bewusstsein fürs Bild gearbeitet wurde. Mit ’nem Gimbal wär’s noch nicer gekommen, aber so funktioniert’s auch.
Das Pacing ist stark – man fühlt sich beim Anschauen mehr „dabei“, nicht wie bei einer statischen Performance. Macht Spaß zu gucken, ohne dass es sich zieht. Visuell bleibt alles recht klassisch: keine wilden Effekte, kein unnötiger Filterkram. Insgesamt also ein solides, unaufgeregtes Video, das gut funktioniert, weil’s ehrlich und natürlich wirkt.
Vocals / Sound
Klanglich wirkt’s direkt aufgeräumter: scheinbar besseres Mikro, alles schön clean und verständlich, wenn auch (wie ich meine rauszuhören) keine optimale Akustik beim Recording herrscht. Die Parts sind durchgehend gut gerappt, die Hook gesungen – weniger Spuren, aber dadurch klarer und greifbarer. Man versteht jedes Wort, nix geht unter.
Das Mixing ist stabil, sehr ordentlich balanciert. Kein Element sticht unangenehm hervor. Mir persönlich fehlt ein bisschen Druck (oder Compressing), aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Insgesamt ist das ein sauberer, transparenter Sound, der easy durchläuft.
Text / Inhalt
Reimtechnisch bewegt sich Flexmann im 2–4-Silben-Bereich, was nicht gut aber auch nicht schlecht ist. Ein paar echt coole Lines sind dabei, die zeigen, dass da Humor und Handwerk am Start sind. Hauptthema sind Halsschmerzen (wo blieb die „Ich weiß was dagegen hilft“-Zeile?!) – das zieht sich durch den ganzen Track und ist an sich schon witzig, aber ist halt wenig abwechslungreich.
Highlights sind die Knallerbsenparty-Line und die letzten Zeilen in beiden Parts – die kommen mit Punch und Witz. Insgesamt ist’s unterhaltsam, charmant, und an manchen Stellen wirklich clever. Ein paar mehr Angles oder Variationen hätten der Runde aber gut getan, um mehr Reiz und Angriffsfläche reinzubringen.
Flow / Delivery
Flowmäßig stark. Viel Abwechslung, sauber on-beat, mit kleinen rhythmischen Spielereien wie Triolen und dem Auslassen der letzten Zeile im ersten Part, die das Ganze lebendig halten. Der Flow hat was Erzählendes – fast so, als würde Flexmann eine Geschichte vorlesen, und das macht’s interessant.
Der Stimmeinsatz bringt Energie, manchmal vielleicht etwas zu viel – wirkt durchgehend ein wenig zu viel „geschrien“ im Verhältnis zum Beat (chill doch mal hä?). Aber der Vibe bleibt durchgehend authentisch. Diese erzählerische Delivery verleiht der Runde Charakter, Humor und Persönlichkeit – man hört direkt, dass das niemand ist, der einfach nur „runterrappt“.
Gem0
Video
3 / 5
Audio
6 / 7
Text
6 / 10
Delivery
3 / 3
Video
Drei Locations, mehr nicht – und keine davon haut jetzt wirklich vom Hocker. Die Bettszenen sind immerhin lustig, vor allem wegen der Bilder an der Wand – da hat man auf jeden Fall kurz was zu lachen.
Kameratechnisch merkt man, dass da kein High-End-Setup im Einsatz war. Fällt nicht komplett negativ auf, aber die Qualität ist halt nicht umwerfend. Der Schnitt ist okay, aber ein bisschen eintönig: hier und da mal zwischen den Locations gewechselt, aber keine richtig spannenden Schnitte.
Kreativität ist vorhanden, gerade durch die Screenshots, die hervorragend eingebaut sind. Sie helfen dabei, die Lines besser zu verstehen, ohne das Video zu stören – das ist wirklich gut gelöst. Der Glow-Effekt über das ganze Video hingegen... nervt nicht nur ein bisschen. Am Anfang cool, später absolut overused und hat 2013 Instagramfilter-Ästhetik. Insgesamt aber in Ordnung – kein Ausreißer nach oben, aber auch kein Totalausfall.
Vocals / Sound
Vom Sound her wirkt’s, als wär mit ’nem günstigen Mikro aufgenommen worden. Durch das Mixing von Orfen (hehe) ist es aber trotzdem hörbar geworden – nix High-End, aber okay. Die Parts sind sauber gerappt, Hook gut gesungen und schön mit mehreren Spuren gelayert, das gibt dem Ganzen Volumen.
Mixing insgesamt stark, gerade in der Hook. Der DeEsser musste zwar ordentlich arbeiten, aber es klingt trotzdem sauber und angenehm. Insgesamt klanglich deutlich über dem, was man vom Recording-Setup erwarten würde – da hat das Mixing echt viel rausgeholt.
Text / Inhalt
Textlich ist das Ganze echt unterhaltsam. Das Niveau der Reime ist hoch, die Lines haben Witz und treffen oft. Besonders stark sind die „Fettenlines“ – die funktionieren einfach. Highlights sind auf jeden Fall:
• „Du siehst aus wie ne 8“
• „sieht das eher aus wie Baymax“
• „4Style kann sich ficken“ (4Style Fronts kommen IMMER gut)
• „nimm anderen Winkel“ (vor allem durch die Performance im Video richtig stark)
Die Punches sind lustig und gut gesetzt. Inhaltlich trifft’s Flexmann zwar nur so halb – ja, er schwabbelt ein bisschen, aber ist jetzt kein massiver Fleischberg. Trotzdem: der Humor funktioniert, und die Lines kommen funny und pointiert.
Flow / Delivery
Flowmäßig startet der erste Part ähnlich wie Flexmann – solide, sauber, routiniert. Der zweite Part hebt das Ganze dann etwas an: grandioser Einstieg, das ist wirklich ein schöner Kontrast und klappt sehr gut.
Das leichte Brechen in der Stimme an manchen Stellen kommt cool, wirkt nicht ungewollt, sondern bewusst eingesetzt. Stimmeinsatz insgesamt sehr stark – präsent, mit Power, und passend zur Stimmung des Beats. Gerade die Fettenlines werden so nochmal verstärkt und kommen dadurch besser rüber.
Drei Locations, mehr nicht – und keine davon haut jetzt wirklich vom Hocker. Die Bettszenen sind immerhin lustig, vor allem wegen der Bilder an der Wand – da hat man auf jeden Fall kurz was zu lachen.
Kameratechnisch merkt man, dass da kein High-End-Setup im Einsatz war. Fällt nicht komplett negativ auf, aber die Qualität ist halt nicht umwerfend. Der Schnitt ist okay, aber ein bisschen eintönig: hier und da mal zwischen den Locations gewechselt, aber keine richtig spannenden Schnitte.
Kreativität ist vorhanden, gerade durch die Screenshots, die hervorragend eingebaut sind. Sie helfen dabei, die Lines besser zu verstehen, ohne das Video zu stören – das ist wirklich gut gelöst. Der Glow-Effekt über das ganze Video hingegen... nervt nicht nur ein bisschen. Am Anfang cool, später absolut overused und hat 2013 Instagramfilter-Ästhetik. Insgesamt aber in Ordnung – kein Ausreißer nach oben, aber auch kein Totalausfall.
Vocals / Sound
Vom Sound her wirkt’s, als wär mit ’nem günstigen Mikro aufgenommen worden. Durch das Mixing von Orfen (hehe) ist es aber trotzdem hörbar geworden – nix High-End, aber okay. Die Parts sind sauber gerappt, Hook gut gesungen und schön mit mehreren Spuren gelayert, das gibt dem Ganzen Volumen.
Mixing insgesamt stark, gerade in der Hook. Der DeEsser musste zwar ordentlich arbeiten, aber es klingt trotzdem sauber und angenehm. Insgesamt klanglich deutlich über dem, was man vom Recording-Setup erwarten würde – da hat das Mixing echt viel rausgeholt.
Text / Inhalt
Textlich ist das Ganze echt unterhaltsam. Das Niveau der Reime ist hoch, die Lines haben Witz und treffen oft. Besonders stark sind die „Fettenlines“ – die funktionieren einfach. Highlights sind auf jeden Fall:
• „Du siehst aus wie ne 8“
• „sieht das eher aus wie Baymax“
• „4Style kann sich ficken“ (4Style Fronts kommen IMMER gut)
• „nimm anderen Winkel“ (vor allem durch die Performance im Video richtig stark)
Die Punches sind lustig und gut gesetzt. Inhaltlich trifft’s Flexmann zwar nur so halb – ja, er schwabbelt ein bisschen, aber ist jetzt kein massiver Fleischberg. Trotzdem: der Humor funktioniert, und die Lines kommen funny und pointiert.
Flow / Delivery
Flowmäßig startet der erste Part ähnlich wie Flexmann – solide, sauber, routiniert. Der zweite Part hebt das Ganze dann etwas an: grandioser Einstieg, das ist wirklich ein schöner Kontrast und klappt sehr gut.
Das leichte Brechen in der Stimme an manchen Stellen kommt cool, wirkt nicht ungewollt, sondern bewusst eingesetzt. Stimmeinsatz insgesamt sehr stark – präsent, mit Power, und passend zur Stimmung des Beats. Gerade die Fettenlines werden so nochmal verstärkt und kommen dadurch besser rüber.
flyingeagleyt
Zur Bewertung »
vergibt ein 17 zu 17 an
Unentschieden
Bewertung von flyingeagleyt
17 - 17
Gewinner: Unentschiedenflexman
Video
3 / 5
Audio
5 / 7
Text
7 / 10
Delivery
2 / 3
Video:
Videoidee versteh ich nicht ganz, trotzdem Qualität des Videos ganz gut, Locations schwanken von solala-nice, Nachbearbeitung ganz okay. Leicht dem Gegner unterlegen, für mich aber nicht ausreichend hier ein Punkt weniger zu geben.
Audio:
Hook ist zwar nicht wirklich schief, hört sich für mich dennoch nicht gut an, vorallem wenn man das mit Gem0s hook vergleicht. flowlich auch alles on, und geht bisschen mehr nach vorne, gemischt ist auch alles sauber, insgesamt wegen der hook aber leicht unterlegen.
Text:
Einstiegline naja, dann schieß mal los...
"es ist gem0 oder tipro? das spielt keine rolle,
ich brauch nur eine punchline rappen und ich hab schon gewonnen."
Solide 2te Line
"ey ich battle gegen orphan copycat
nummer hundertzwanzigtausendelfmillionen105."
3. Line, huh? okay, weiss ich jetzt nicht.
"bitte erklär mir wieso klingst du denn mit absicht so dämlich?
damit du das packst scheißt du beim rappen in die hose, man schäm dich."
4. Line richtig krass, ich hoffe so gehts weiter.
"aber denk doch mal an deinen blutdruck, du wirst nie im leben alt sterben,
du gehst mit kreislauf zum arzt und der antwortet "halsschmerzen"?"
5. Line leider wieder scheiße.
"euer orphan-kult der wächst immer schneller,
bisschen cringe brudi, ey dein gott der hat nicht mal eltern."
6. Line wieder über funny hahah, gute line.
"ihr macht ne feier für orphan und zertretet dort paar knallerbsen,
dann gehts schnell nach haus ins bett, denn ihr habt halsschmerzen."
7. Line gut mit den wörtern gespielt line auch jut.
"neben dir wirk sogar ich eloquent,
digger dein text ist nicht on fire nur weil dein kehlkopf brennt."
8. & 9. Line sehr gut formuliert und funny.
"ich sprinte ins achtel und bin kaum aus der puste,
tipro steigt ausm bett und fängt wie sau an zu husten.
selbst die punkte für die audio gehen gegen mich flöten,
was auch nicht schwer ist, denn du klingst als wärest du durchgehend am rülpsen"
10. Line, guter Ansatz aber nicht top ausformuliert, fand die Halsschmerzen Line am Anfang deutlich besser.
"ey digger du schreibst ne klausur und denkst das wird voll krass werden,
dann bekommst du eine 5+ und hast halsschmerzen."
11. Line solide Part abschluss.
"du hast krebs im kehlkopf, aber das wird dich nicht töten,
vertrau mir bro das geht noch, also lass mich dich mal trösten.
ich habe eine packung nur für dich gekauft..."
Nächsten 2 Lines sind mir zu stumpf.
"orphan ist dein gott, er ist echt alles was du liebst,
deine eltern schenken dir nie liebe, doch deine zu ihm endet nie.
digger man macht sich ja wirklich sorgen, du stehst beim bäcker jeden morgen,
er fragt dich pissig was du willst und du "nen arschfick von orphan"."
Schöner und amüsanter letzter 4rer auch nochmal mit dem wieder aufgegriffenen "Halsschmerzen" perfekt am ende gesetzt.
"hör auf die hater, lass es mal bleiben, hör dir mal zu dein sound ist tot,
digger wir beide haben so nen hals, ich vom zuhören, du nur so.
meine zeit die ich hier hab wird schön in jedem fall werden,
...denn ich hab keine halsschmerzen."
Delivery:
Kommst Delivery technisch leicht besser auf dem Beat als Gem0, z.b. bei dieser Stelle: "du gehst mit kreislauf zum arzt und der antwortet "halsschmerzen"?", leider verhindert der Beat halt richtig Battleatmo zu verbreiten.
Videoidee versteh ich nicht ganz, trotzdem Qualität des Videos ganz gut, Locations schwanken von solala-nice, Nachbearbeitung ganz okay. Leicht dem Gegner unterlegen, für mich aber nicht ausreichend hier ein Punkt weniger zu geben.
Audio:
Hook ist zwar nicht wirklich schief, hört sich für mich dennoch nicht gut an, vorallem wenn man das mit Gem0s hook vergleicht. flowlich auch alles on, und geht bisschen mehr nach vorne, gemischt ist auch alles sauber, insgesamt wegen der hook aber leicht unterlegen.
Text:
Einstiegline naja, dann schieß mal los...
"es ist gem0 oder tipro? das spielt keine rolle,
ich brauch nur eine punchline rappen und ich hab schon gewonnen."
Solide 2te Line
"ey ich battle gegen orphan copycat
nummer hundertzwanzigtausendelfmillionen105."
3. Line, huh? okay, weiss ich jetzt nicht.
"bitte erklär mir wieso klingst du denn mit absicht so dämlich?
damit du das packst scheißt du beim rappen in die hose, man schäm dich."
4. Line richtig krass, ich hoffe so gehts weiter.
"aber denk doch mal an deinen blutdruck, du wirst nie im leben alt sterben,
du gehst mit kreislauf zum arzt und der antwortet "halsschmerzen"?"
5. Line leider wieder scheiße.
"euer orphan-kult der wächst immer schneller,
bisschen cringe brudi, ey dein gott der hat nicht mal eltern."
6. Line wieder über funny hahah, gute line.
"ihr macht ne feier für orphan und zertretet dort paar knallerbsen,
dann gehts schnell nach haus ins bett, denn ihr habt halsschmerzen."
7. Line gut mit den wörtern gespielt line auch jut.
"neben dir wirk sogar ich eloquent,
digger dein text ist nicht on fire nur weil dein kehlkopf brennt."
8. & 9. Line sehr gut formuliert und funny.
"ich sprinte ins achtel und bin kaum aus der puste,
tipro steigt ausm bett und fängt wie sau an zu husten.
selbst die punkte für die audio gehen gegen mich flöten,
was auch nicht schwer ist, denn du klingst als wärest du durchgehend am rülpsen"
10. Line, guter Ansatz aber nicht top ausformuliert, fand die Halsschmerzen Line am Anfang deutlich besser.
"ey digger du schreibst ne klausur und denkst das wird voll krass werden,
dann bekommst du eine 5+ und hast halsschmerzen."
11. Line solide Part abschluss.
"du hast krebs im kehlkopf, aber das wird dich nicht töten,
vertrau mir bro das geht noch, also lass mich dich mal trösten.
ich habe eine packung nur für dich gekauft..."
Nächsten 2 Lines sind mir zu stumpf.
"orphan ist dein gott, er ist echt alles was du liebst,
deine eltern schenken dir nie liebe, doch deine zu ihm endet nie.
digger man macht sich ja wirklich sorgen, du stehst beim bäcker jeden morgen,
er fragt dich pissig was du willst und du "nen arschfick von orphan"."
Schöner und amüsanter letzter 4rer auch nochmal mit dem wieder aufgegriffenen "Halsschmerzen" perfekt am ende gesetzt.
"hör auf die hater, lass es mal bleiben, hör dir mal zu dein sound ist tot,
digger wir beide haben so nen hals, ich vom zuhören, du nur so.
meine zeit die ich hier hab wird schön in jedem fall werden,
...denn ich hab keine halsschmerzen."
Delivery:
Kommst Delivery technisch leicht besser auf dem Beat als Gem0, z.b. bei dieser Stelle: "du gehst mit kreislauf zum arzt und der antwortet "halsschmerzen"?", leider verhindert der Beat halt richtig Battleatmo zu verbreiten.
Gem0
Video
3 / 5
Audio
6 / 7
Text
7 / 10
Delivery
1 / 3
Video:
joa ist halt ein mittelmäßiges Video, 2 eher unspektakuläre Locations, Filter passt zum vibe, Nachbearbeitung ist okay. Was ich aber positiv hervorheben kann ist, die Idee mit den Bildern, die nach einer passenden Line, in der einen Location im Hintergrund aufgehangen wurden.
Audio:
Alter audiotechnisch echt unerwartet musikalisch auf diesem Beat, hook holt mich komplett ab. geflowt ist das auch relativ stark, ich feier hier auch die Doubles sehr, guter MIx!, holt noch einiges raus.
Text:
Lustiger Einstieg in den Part, auch wenn ich die Übertreibung bisschen too much finde.
"Was hast du aus deinem Aussehen gemacht/
Dikka dein Bauch war so straff/
Homie realtalk heute siehst du aus wie ne Acht/"
Fair Point und solide Angriff in der 2. Line:
"Kanns sein, dass man dich bei Malte in der Runde sieht?/
Du bist die light Version von Suwhat doch die Waage kennt kein Unterschied/"
Letzten 2 Lines des 1. Parts auch eigentlich ganz cool und witzig geschrieben
"Und du findest Hitze behindert/
Keine Sorge das erklär ich einmal damit’s jeder endlich verstehn kann/
Ja es ist zwar kein Winter/ doch nimm nen Zylinder/ und vor mir steht ein menschlicher Schneemann/"
In der Hook fand ich die letzte Line noch witzig.
"Spann dir n Laken übern Kopf und dann geh als Gespenst doch bei dir sieht das eher aus wie Baymax"
Coole überlegung im Einstieg des 2ten Parts.
Du wolltest anecken was ne Dummheit/
Denn es ist nicht einfach edgy zu sein wenn man rund bleibt/
Einzige was mich an der Line stört ist, das es eigentlich heißen müsste "rund ist" aber so ist auch ganz okay und ging halt wegen dem Reim nur so.
Joa, nächste Line nicht ganz so kreativ, aber dennoch lustig mit dem Namen gespielt.
4Style kann sich ficken, weil man dieses Thema besser in Text packt/
Denn eine Frage warum reimt sich Flexman auf Fettsack/
Nächste line dann so naja.
Und in der VR1, nimm doch mal bitte nen anderen Winkel/
erspare dir den Schritt nach hinten damit du zumindest die Kamera findest/
Dannach wieder eine lustige übertreibung.
"Schwer Maestro mit nem Rollstuhl anzugreifen/
Denn deiner bräuchte zwei verfickte Traktorreifen/"
Nächste Line richtiger Müll, das ist nichtmal nh bad bar, das ist eine Untermüll Bar:
"Wenn man Flexman ist, dann braucht man keinen Pokal/
Du hast ja schon in deinem Video nen Pott…Wal/"
Letzte Line aber dann schon fast die beste, mit der bed/bad bars zweideutigkeit und der gut gesetzten Pointe.
"Bad Bars huch klar Fehler macht jeder/
Doch Deine bed bars bestehen aus ein paar Stahlträgern/"
Insgesamt, eine Runde die dem Gegner durchgehend eigentlich paar gute Fronts reindrückt, vielleicht bisschen zu viele fetten bars, aber dennoch ungewöhnlich stabil! Weiter so.
Delivery:
Delivery diese Runde aber sehr gewöhnungbedürftig in den Parts, und auch bisschen zu soft, wegen dem scheiss Beat. Du kannst es Mortem btw. verdanken das ich hier kein 2:2,5 geben kann, was defintiv gerechter wäre. Da ich Flexman in dem Bezug aber leicht vorne sehe, aber bei ihm auch keine 3 Punkte sehe, muss ich die Punkte leider so verteilen.
joa ist halt ein mittelmäßiges Video, 2 eher unspektakuläre Locations, Filter passt zum vibe, Nachbearbeitung ist okay. Was ich aber positiv hervorheben kann ist, die Idee mit den Bildern, die nach einer passenden Line, in der einen Location im Hintergrund aufgehangen wurden.
Audio:
Alter audiotechnisch echt unerwartet musikalisch auf diesem Beat, hook holt mich komplett ab. geflowt ist das auch relativ stark, ich feier hier auch die Doubles sehr, guter MIx!, holt noch einiges raus.
Text:
Lustiger Einstieg in den Part, auch wenn ich die Übertreibung bisschen too much finde.
"Was hast du aus deinem Aussehen gemacht/
Dikka dein Bauch war so straff/
Homie realtalk heute siehst du aus wie ne Acht/"
Fair Point und solide Angriff in der 2. Line:
"Kanns sein, dass man dich bei Malte in der Runde sieht?/
Du bist die light Version von Suwhat doch die Waage kennt kein Unterschied/"
Letzten 2 Lines des 1. Parts auch eigentlich ganz cool und witzig geschrieben
"Und du findest Hitze behindert/
Keine Sorge das erklär ich einmal damit’s jeder endlich verstehn kann/
Ja es ist zwar kein Winter/ doch nimm nen Zylinder/ und vor mir steht ein menschlicher Schneemann/"
In der Hook fand ich die letzte Line noch witzig.
"Spann dir n Laken übern Kopf und dann geh als Gespenst doch bei dir sieht das eher aus wie Baymax"
Coole überlegung im Einstieg des 2ten Parts.
Du wolltest anecken was ne Dummheit/
Denn es ist nicht einfach edgy zu sein wenn man rund bleibt/
Einzige was mich an der Line stört ist, das es eigentlich heißen müsste "rund ist" aber so ist auch ganz okay und ging halt wegen dem Reim nur so.
Joa, nächste Line nicht ganz so kreativ, aber dennoch lustig mit dem Namen gespielt.
4Style kann sich ficken, weil man dieses Thema besser in Text packt/
Denn eine Frage warum reimt sich Flexman auf Fettsack/
Nächste line dann so naja.
Und in der VR1, nimm doch mal bitte nen anderen Winkel/
erspare dir den Schritt nach hinten damit du zumindest die Kamera findest/
Dannach wieder eine lustige übertreibung.
"Schwer Maestro mit nem Rollstuhl anzugreifen/
Denn deiner bräuchte zwei verfickte Traktorreifen/"
Nächste Line richtiger Müll, das ist nichtmal nh bad bar, das ist eine Untermüll Bar:
"Wenn man Flexman ist, dann braucht man keinen Pokal/
Du hast ja schon in deinem Video nen Pott…Wal/"
Letzte Line aber dann schon fast die beste, mit der bed/bad bars zweideutigkeit und der gut gesetzten Pointe.
"Bad Bars huch klar Fehler macht jeder/
Doch Deine bed bars bestehen aus ein paar Stahlträgern/"
Insgesamt, eine Runde die dem Gegner durchgehend eigentlich paar gute Fronts reindrückt, vielleicht bisschen zu viele fetten bars, aber dennoch ungewöhnlich stabil! Weiter so.
Delivery:
Delivery diese Runde aber sehr gewöhnungbedürftig in den Parts, und auch bisschen zu soft, wegen dem scheiss Beat. Du kannst es Mortem btw. verdanken das ich hier kein 2:2,5 geben kann, was defintiv gerechter wäre. Da ich Flexman in dem Bezug aber leicht vorne sehe, aber bei ihm auch keine 3 Punkte sehe, muss ich die Punkte leider so verteilen.
wumbl
Zur Bewertung »
vergibt ein 11 zu 14 an
flexman
Bewertung von wumbl
11 - 14
Gewinner: flexmanflexman
Video
3 / 5
Audio
4 / 7
Text
5 / 10
Delivery
2 / 3
Video: Ein nettes Urlaubsvideo mit guter Performance. Ich finds schön, wie die Locations über die Runde verteilt sind und nicht einfach random zwischen allen hin und her geschnitten wurde. Und super Outfit im letzten Part. (3/5)
Audio: Klingt stabil. Entspannter Flow auf diesem sehr seichten Beat, mit genug Druck dahinter, dass es nicht langweilig wird. Mische klingt dirty, aber stört nicht groß. Die Hook ist es für mich nicht. (4/7)
Text: Inhaltlich ist das durchgehend okay ohne große Ausschläge. Zwar trifft der Stimmen-Angle auf die aktuelle Runde vom Gegner nicht zu, aber auf seinen “normalen” Rapstil natürlich schon. “Du gehst mit Kreislauf zum Arzt und der antwortet: Halsschmerzen?” ist nice. Finds aber doof, dass zwei Lines später nochmal “Halsschmerzen” als Endreim kommt. Es geht mir etwas zu viel darum, wie der Gegner klingt, auf Dauer müsste das Thema besser verpackt werden. Beim dritten Mal “Halsschmerzen” wirkts dann gewollt, dass der Reim so oft auftaucht, was es wieder ein bisschen lustig macht. Und weil die Aufbaulines dazu immer weiter hergeholt werden. “Wir beide ham so nen Hals – ich vom Zuhören, du nur so” ist noch ein Highlight am Ende. Insgesamt nicht krass, aber auch nicht schlecht gefrontet. (5/10)
Delivery: Kommt ganz gut von oben herab, diese ständigen Augenbrauen-hochzieh-Moves sind super. Mimik und Performance machens generell ziemlich sympathisch. In der Runde zündet nicht alles, was witzig sein soll, aber im Ganzen überzeugt sie schon. (2/3)
Audio: Klingt stabil. Entspannter Flow auf diesem sehr seichten Beat, mit genug Druck dahinter, dass es nicht langweilig wird. Mische klingt dirty, aber stört nicht groß. Die Hook ist es für mich nicht. (4/7)
Text: Inhaltlich ist das durchgehend okay ohne große Ausschläge. Zwar trifft der Stimmen-Angle auf die aktuelle Runde vom Gegner nicht zu, aber auf seinen “normalen” Rapstil natürlich schon. “Du gehst mit Kreislauf zum Arzt und der antwortet: Halsschmerzen?” ist nice. Finds aber doof, dass zwei Lines später nochmal “Halsschmerzen” als Endreim kommt. Es geht mir etwas zu viel darum, wie der Gegner klingt, auf Dauer müsste das Thema besser verpackt werden. Beim dritten Mal “Halsschmerzen” wirkts dann gewollt, dass der Reim so oft auftaucht, was es wieder ein bisschen lustig macht. Und weil die Aufbaulines dazu immer weiter hergeholt werden. “Wir beide ham so nen Hals – ich vom Zuhören, du nur so” ist noch ein Highlight am Ende. Insgesamt nicht krass, aber auch nicht schlecht gefrontet. (5/10)
Delivery: Kommt ganz gut von oben herab, diese ständigen Augenbrauen-hochzieh-Moves sind super. Mimik und Performance machens generell ziemlich sympathisch. In der Runde zündet nicht alles, was witzig sein soll, aber im Ganzen überzeugt sie schon. (2/3)
Gem0
Video
3 / 5
Audio
5 / 7
Text
2 / 10
Delivery
1 / 3
Video: Mag ich. Das Holzhaus ist ne süße Location und die selbst gemalten Bilder an der Wand, die die Lines unterstützen, sind ne nette Idee. Normalerweise hätte ich den übertriebenen Glow-Filter bemängelt, aber hier passt das gut zur Stimmung. (3/5)
Audio: Zuerst klingt die tot-eske Stimme sehr gewöhnungsbedürftig mit diesem Beat zusammen, aber mit der Zeit funktioniert das doch ganz gut. Der Flow ist generell nicht sehr spannend, aber etwas sauberer und die Mische besser als bei Flexman. Hier geht die Hook durch die angenehme Singstimme und die cleane Mische besser ins Ohr, auch wenn die Melodie nicht sehr eingängig ist. Insgesamt die leicht bessere Audio. (5/7)
Text: Die Dickenlines leiden etwas unter Flexmans Entwicklung, aber auch abseits davon find ich sie nicht sonderlich stark. Wirkt alles entweder zu wenig lustig oder so ähnlich schon mal gehört. “Menschlicher Schneemann” (durch den recht guten Aufbau) und “Traktorreifen am Rollstuhl” find ich noch am besten bzw. prägnantesten. “Warum reimt sich Flexman auf Fettsack” ist eine tote Line. Und die gewollten Bad Bars find ich hier leider auch nicht ironisch cool. (2/10)
Delivery: Sorry man, aber irgendwie kommt die Attitüde bei mir nicht an, beim Durchhören bleibt echt kaums was hängen. Flexman kriegt es besser hin, seine Lines rauszuheben. Durch die Maske fehlt hier halt auch die Mimik, ich denke, die hätte der Delivery geholfen. (1/3)
Audio: Zuerst klingt die tot-eske Stimme sehr gewöhnungsbedürftig mit diesem Beat zusammen, aber mit der Zeit funktioniert das doch ganz gut. Der Flow ist generell nicht sehr spannend, aber etwas sauberer und die Mische besser als bei Flexman. Hier geht die Hook durch die angenehme Singstimme und die cleane Mische besser ins Ohr, auch wenn die Melodie nicht sehr eingängig ist. Insgesamt die leicht bessere Audio. (5/7)
Text: Die Dickenlines leiden etwas unter Flexmans Entwicklung, aber auch abseits davon find ich sie nicht sonderlich stark. Wirkt alles entweder zu wenig lustig oder so ähnlich schon mal gehört. “Menschlicher Schneemann” (durch den recht guten Aufbau) und “Traktorreifen am Rollstuhl” find ich noch am besten bzw. prägnantesten. “Warum reimt sich Flexman auf Fettsack” ist eine tote Line. Und die gewollten Bad Bars find ich hier leider auch nicht ironisch cool. (2/10)
Delivery: Sorry man, aber irgendwie kommt die Attitüde bei mir nicht an, beim Durchhören bleibt echt kaums was hängen. Flexman kriegt es besser hin, seine Lines rauszuheben. Durch die Maske fehlt hier halt auch die Mimik, ich denke, die hätte der Delivery geholfen. (1/3)
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