MRT S6
VIERTELFINALE
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MRT ACHTELFINALE AWARDS-Votings
Das Voting für die Awards im Achtelfinale ist bis zum 18.01.26 um 23:59 geöffnet.
VS
98 : 59 -2
Sieger: Mentes x Ruprecht
one707_music
Zur Bewertung »
vergibt ein 20 zu 13 an
Mentes x Ruprecht
Bewertung von one707_music
20 - 13
Gewinner: Mentes x RuprechtKalki
Video
3 / 5
Audio
5 / 7
Text
3 / 10
Delivery
2 / 3
Video
Das Video hat auf jeden Fall gute Ansätze. Mir gefallen zum Beispiel einige der B-Rolls echt gut, die bringen Bewegung rein und lassen das Ganze lebendiger wirken. Auch die Slow-Motions sind im richtigen Moment gesetzt, wirken aber teilweise ein bisschen beliebig oder leicht verwackelt. Das nimmt dem ansonsten sauberen Gesamteindruck etwas an Qualität.
Leider sehen die Locations alle recht ähnlich aus, wodurch sich das Setting schnell abnutzt. Dadurch bleibt das Video nicht wirklich spannend und hat kaum Rewatch-Faktor.
Die Kameraqualität ist dagegen stark, da kann man nichts sagen. Auch das Color Grading ist gut getroffen, das Bild wirkt hochwertig. Der Schnitt ist solide, fällt aber jetzt nicht besonders auf, kein Highlight, aber auch kein Fehlgriff.
Negativ aufgefallen ist mir, dass Dandy im Video nicht optimal in Szene gesetzt ist. Es gibt einfach zu viele Slow-Mo-Clips von ihm, was recht unpassend kommt. Gegen Ende zieht sich außerdem eine lange B-Roll-Passage, die den Fluss etwas rausnimmt. Bei Bruder Grimm fehlen komplett eigene Szenen, was schade ist, weil das sicher nochmal was rausgeholt hätte.
Insgesamt ist das Video okay, ordentlich gemacht, aber ohne besondere Momente. Solide, aber nichts, was groß hängen bleibt.
Audio
Soundmäßig ist das Ganze stabil. Mix und Mastering sind sauber, da gibt’s für mich nix zu meckern. Der Rap sitzt im Großen und Ganzen, auch wenn manche Stellen ein bisschen gehetzt klingen. Man merkt teilweise, dass Kalki zu viel in eine Zeile packen will. Kann man machen, aber ist Geschmackssache.
Cool finde ich die 1-2 Beatbreaks, die bringen zwischendurch etwas Abwechslung rein und lockern das Ganze auf. Die Hook von Dandy ist stark. Bruder Grimm klingt dagegen stellenweise etwas zu aggressiv auf dem Beat. Ist nicht schlecht, wirkt nur ein bisschen übertrieben.
Text
Textlich ist das eher durchwachsen. Der Ansatz ist mehr eine Art Erklärung oder Rechtfertigung für alte Themen, das ist inhaltlich zwar nachvollziehbar, zündet aber nicht wirklich.
Im ersten Part geht’s fast nur ums Erklären und Verteidigen. Eine Zeile wie „Sorry diggah, hab wohl nicht so n dickes Fell wie dieser Nachti“ ist ganz okay, aber eben nichts Besonderes. Auch die Abschlussline mit „wirkt ihr wenn man euch so ansieht maximal wie n Schimpanse und Gorilla…“ ist halt "okay".
In der Hook passiert textlich nicht viel, aber „macht es wie eure Punches und hängt euch beide dran auf“ geht schon klar, vor allem, wenn man die gegnerische Runde im Hinterkopf hat.
Der zweite Part bleibt insgesamt unauffällig. „Du klingst maximal wie so n knurrender Yorkshire“ ist ganz witzig, und „mit dem Look einer Grille“ fand ich ehrlich gesagt super lustig. Aber haut einen natürlich auch nicht um.
Bruder Grimm ist textlich das Highlight. Da war zwar auch kein richtiger Killer dabei, aber Zeilen wie „Ihr wärt dick und doof, wenn ihr nicht beide dumm wie Scheiße wärt“ oder die Pinocchio-Line fand ich gut. Seine Delivery hilft dem Ganzen nochmal. Teilweise war er aber bei 1-2 Zeilen schwer zu verstehen, und da kein Text in der Beschreibung steht, lässt sich schlecht sagen, ob da noch was stärkeres dabei war. Technisch ist er auf jeden Fall deutlich über den anderen beiden.
Insgesamt wirkt der Text eher erklärend als angreifend. Es gibt ein paar gute Momente, aber nichts, was wirklich raussticht.
Delivery
Bei der Delivery gibt’s keine Ausreißer nach unten, aber auch keine echten Highlights.
Am meisten überzeugt hier Bruder Grimm. Auch wenn nicht alles textlich saß, kam das insgesamt sehr sicher und mit Energie rüber. Man merkt, dass er weiß, wie er seine Stimme einsetzen muss.
Kalki rappt ordentlich, klingt aber etwas blass. Da fehlt mmn. ein bisschen Druck, er macht nichts falsch, aber es bleibt auch wenig hängen.
Dandy bringt mit seiner gesungenen Hook eine angenehme Abwechslung rein. Die funktioniert gut, klingt rund.
Insgesamt fehlt der Runde etwas Biss. Trotzdem ist die Performance insgesamt sauber und stimmig.
Das Video hat auf jeden Fall gute Ansätze. Mir gefallen zum Beispiel einige der B-Rolls echt gut, die bringen Bewegung rein und lassen das Ganze lebendiger wirken. Auch die Slow-Motions sind im richtigen Moment gesetzt, wirken aber teilweise ein bisschen beliebig oder leicht verwackelt. Das nimmt dem ansonsten sauberen Gesamteindruck etwas an Qualität.
Leider sehen die Locations alle recht ähnlich aus, wodurch sich das Setting schnell abnutzt. Dadurch bleibt das Video nicht wirklich spannend und hat kaum Rewatch-Faktor.
Die Kameraqualität ist dagegen stark, da kann man nichts sagen. Auch das Color Grading ist gut getroffen, das Bild wirkt hochwertig. Der Schnitt ist solide, fällt aber jetzt nicht besonders auf, kein Highlight, aber auch kein Fehlgriff.
Negativ aufgefallen ist mir, dass Dandy im Video nicht optimal in Szene gesetzt ist. Es gibt einfach zu viele Slow-Mo-Clips von ihm, was recht unpassend kommt. Gegen Ende zieht sich außerdem eine lange B-Roll-Passage, die den Fluss etwas rausnimmt. Bei Bruder Grimm fehlen komplett eigene Szenen, was schade ist, weil das sicher nochmal was rausgeholt hätte.
Insgesamt ist das Video okay, ordentlich gemacht, aber ohne besondere Momente. Solide, aber nichts, was groß hängen bleibt.
Audio
Soundmäßig ist das Ganze stabil. Mix und Mastering sind sauber, da gibt’s für mich nix zu meckern. Der Rap sitzt im Großen und Ganzen, auch wenn manche Stellen ein bisschen gehetzt klingen. Man merkt teilweise, dass Kalki zu viel in eine Zeile packen will. Kann man machen, aber ist Geschmackssache.
Cool finde ich die 1-2 Beatbreaks, die bringen zwischendurch etwas Abwechslung rein und lockern das Ganze auf. Die Hook von Dandy ist stark. Bruder Grimm klingt dagegen stellenweise etwas zu aggressiv auf dem Beat. Ist nicht schlecht, wirkt nur ein bisschen übertrieben.
Text
Textlich ist das eher durchwachsen. Der Ansatz ist mehr eine Art Erklärung oder Rechtfertigung für alte Themen, das ist inhaltlich zwar nachvollziehbar, zündet aber nicht wirklich.
Im ersten Part geht’s fast nur ums Erklären und Verteidigen. Eine Zeile wie „Sorry diggah, hab wohl nicht so n dickes Fell wie dieser Nachti“ ist ganz okay, aber eben nichts Besonderes. Auch die Abschlussline mit „wirkt ihr wenn man euch so ansieht maximal wie n Schimpanse und Gorilla…“ ist halt "okay".
In der Hook passiert textlich nicht viel, aber „macht es wie eure Punches und hängt euch beide dran auf“ geht schon klar, vor allem, wenn man die gegnerische Runde im Hinterkopf hat.
Der zweite Part bleibt insgesamt unauffällig. „Du klingst maximal wie so n knurrender Yorkshire“ ist ganz witzig, und „mit dem Look einer Grille“ fand ich ehrlich gesagt super lustig. Aber haut einen natürlich auch nicht um.
Bruder Grimm ist textlich das Highlight. Da war zwar auch kein richtiger Killer dabei, aber Zeilen wie „Ihr wärt dick und doof, wenn ihr nicht beide dumm wie Scheiße wärt“ oder die Pinocchio-Line fand ich gut. Seine Delivery hilft dem Ganzen nochmal. Teilweise war er aber bei 1-2 Zeilen schwer zu verstehen, und da kein Text in der Beschreibung steht, lässt sich schlecht sagen, ob da noch was stärkeres dabei war. Technisch ist er auf jeden Fall deutlich über den anderen beiden.
Insgesamt wirkt der Text eher erklärend als angreifend. Es gibt ein paar gute Momente, aber nichts, was wirklich raussticht.
Delivery
Bei der Delivery gibt’s keine Ausreißer nach unten, aber auch keine echten Highlights.
Am meisten überzeugt hier Bruder Grimm. Auch wenn nicht alles textlich saß, kam das insgesamt sehr sicher und mit Energie rüber. Man merkt, dass er weiß, wie er seine Stimme einsetzen muss.
Kalki rappt ordentlich, klingt aber etwas blass. Da fehlt mmn. ein bisschen Druck, er macht nichts falsch, aber es bleibt auch wenig hängen.
Dandy bringt mit seiner gesungenen Hook eine angenehme Abwechslung rein. Die funktioniert gut, klingt rund.
Insgesamt fehlt der Runde etwas Biss. Trotzdem ist die Performance insgesamt sauber und stimmig.
Mentes x Ruprecht
Video
3 / 5
Audio
7 / 7
Text
7 / 10
Delivery
3 / 3
Video
Das Editing ist richtig gut. Die Mischung aus Slow-Motions, Zoom-Ins, B-Rolls und solchen Sachen ist super stimmig. Das Video wirkt nie zu hektisch oder zu träge, alles fließt gut zusammen und hinterlässt einen runden Eindruck.
Die Kameraqualität zieht das Ganze aber runter. Sowohl bei Mentes als auch bei Nachti sind die Clips teilweise ziemlich schwach, das fällt sofort auf und zieht das Gesamtbild etwas runter.
Auch die Locations sind eher unspektakulär. Alles wirkt ein bisschen improvisiert, passt zwar grundsätzlich, sieht aber nicht besonders aus.
Trotzdem macht der starke Schnitt das Video angenehm anzuschauen. Es passiert viel, ohne dass es überladen wirkt, und die Struktur stimmt.
Alles in allem also ein durchschnittliches Video: stark geschnitten, aber die Bildqualität bremst das Ganze merklich.
Audio
Soundtechnisch liefern die beiden richtig gut ab. Mix und Mastering sind sauber, die Stimmen sitzen super auf dem Beat.
Beide flowen konstant und bringen ab und zu auch gute Variationen rein. Besonders die Hook ist stark, die hat einen Ohrwurmfaktor.
Ein kleiner Kritikpunkt: der Abschnitt zwischen dem ersten und zweiten Part, wo Nachti etwas erzählt, zieht sich für mich zu lang. Vier Bars hätten dafür gereicht, so wirkt es ein bisschen zäh.
Abgesehen davon ist das Audio wirklich sauber, macht Spaß beim Hören und passt alles gut zusammen.
Text
Textlich ist die Runde solide. Es gibt viele gute Zeilen, und eigentlich kann man fast alles so bringen. Insgesamt wirkt der Text rund und durchdacht, ohne große Ausreißer nach unten.
In der Hook ist die Line „Nennst dich Kalki, weil du Kinder unter 18 gern hast. So wie du dich cancelst, nenn dich lieber Kalkentferner“ zwar super stumpf, kann man aber so stehen lassen.
Der Einstieg von Mentes mit „Wie wär’s mit ’nem Entzug statt einem Rapbattle?“ ist stark, giftig und direkt. Auch „Du bist kein Gegner, du warst eins davor wie Bobo zu enden“ gehört für mich zu den besten Lines der Runde. Danach sind die Zeilen okay aber nicht nennenswert..
Bei Nachti finde ich die Zeile „Du bist Gio aus Österreich und führst Kampf mit deinem Wahnsinn, mit dem Unterschied, dass hier die Angriffsflächen wahr sind“ gut. Auch „Und unser neuer Gegner ist anscheinend Mengial 2“ ist witzig, aber die Aufbauzeile wirkt relativ konstruiert.
Im zweiten Part von Mentes sticht vor allem diese Zeile heraus: „Du nimmst Zuhause Pappen, aber niemand hält dir bei und chillst auf der Couch, ist das Me, Myself and I“.
Bei Ruprecht im zweiten Part finde ich zwei Lines stark: „Doch dafür bist du Champion in ‚Ich sehe was, was du nicht siehst‘“ und „Diese Runde ist für Mortem fast schon Moviepark 2“.
Insgesamt ein starker Text, der hier und da noch mehr Highlights hätte bringen können, aber insgesamt nichts Falsches macht.
Delivery
Hier gibt’s absolut nichts zu meckern. Alles wird sauber durchdelivert, von vorne bis hinten stimmig und rund.
Das Editing ist richtig gut. Die Mischung aus Slow-Motions, Zoom-Ins, B-Rolls und solchen Sachen ist super stimmig. Das Video wirkt nie zu hektisch oder zu träge, alles fließt gut zusammen und hinterlässt einen runden Eindruck.
Die Kameraqualität zieht das Ganze aber runter. Sowohl bei Mentes als auch bei Nachti sind die Clips teilweise ziemlich schwach, das fällt sofort auf und zieht das Gesamtbild etwas runter.
Auch die Locations sind eher unspektakulär. Alles wirkt ein bisschen improvisiert, passt zwar grundsätzlich, sieht aber nicht besonders aus.
Trotzdem macht der starke Schnitt das Video angenehm anzuschauen. Es passiert viel, ohne dass es überladen wirkt, und die Struktur stimmt.
Alles in allem also ein durchschnittliches Video: stark geschnitten, aber die Bildqualität bremst das Ganze merklich.
Audio
Soundtechnisch liefern die beiden richtig gut ab. Mix und Mastering sind sauber, die Stimmen sitzen super auf dem Beat.
Beide flowen konstant und bringen ab und zu auch gute Variationen rein. Besonders die Hook ist stark, die hat einen Ohrwurmfaktor.
Ein kleiner Kritikpunkt: der Abschnitt zwischen dem ersten und zweiten Part, wo Nachti etwas erzählt, zieht sich für mich zu lang. Vier Bars hätten dafür gereicht, so wirkt es ein bisschen zäh.
Abgesehen davon ist das Audio wirklich sauber, macht Spaß beim Hören und passt alles gut zusammen.
Text
Textlich ist die Runde solide. Es gibt viele gute Zeilen, und eigentlich kann man fast alles so bringen. Insgesamt wirkt der Text rund und durchdacht, ohne große Ausreißer nach unten.
In der Hook ist die Line „Nennst dich Kalki, weil du Kinder unter 18 gern hast. So wie du dich cancelst, nenn dich lieber Kalkentferner“ zwar super stumpf, kann man aber so stehen lassen.
Der Einstieg von Mentes mit „Wie wär’s mit ’nem Entzug statt einem Rapbattle?“ ist stark, giftig und direkt. Auch „Du bist kein Gegner, du warst eins davor wie Bobo zu enden“ gehört für mich zu den besten Lines der Runde. Danach sind die Zeilen okay aber nicht nennenswert..
Bei Nachti finde ich die Zeile „Du bist Gio aus Österreich und führst Kampf mit deinem Wahnsinn, mit dem Unterschied, dass hier die Angriffsflächen wahr sind“ gut. Auch „Und unser neuer Gegner ist anscheinend Mengial 2“ ist witzig, aber die Aufbauzeile wirkt relativ konstruiert.
Im zweiten Part von Mentes sticht vor allem diese Zeile heraus: „Du nimmst Zuhause Pappen, aber niemand hält dir bei und chillst auf der Couch, ist das Me, Myself and I“.
Bei Ruprecht im zweiten Part finde ich zwei Lines stark: „Doch dafür bist du Champion in ‚Ich sehe was, was du nicht siehst‘“ und „Diese Runde ist für Mortem fast schon Moviepark 2“.
Insgesamt ein starker Text, der hier und da noch mehr Highlights hätte bringen können, aber insgesamt nichts Falsches macht.
Delivery
Hier gibt’s absolut nichts zu meckern. Alles wird sauber durchdelivert, von vorne bis hinten stimmig und rund.
faeflikz
Zur Bewertung »
vergibt ein 18 zu 11 an
Mentes x Ruprecht
Bewertung von faeflikz
18 - 11
Gewinner: Mentes x RuprechtKalki
Video
3 / 5
Audio
4 / 7
Text
3 / 10
Delivery
1 / 3
Video:
Das Video hat einen schönen Look. Es war auf jeden Fall eine gute Idee bei Sonnenschein zu drehen.
Ansonsten finde ich das ganze von den Locations und der Nachbearbeitung aber etwas zu einseitig
und unkreativ.
Desweiteren stößt mir das Video bei Dandys Part auch negativ auf,
weil ich nicht ganz verstehe warum es anscheinend mit Absicht asynchron gemacht wurde.
Audio:
Hier zeigt Kalki, dass er flowlich gut was drauf hat.
Wie er da mit verschiedenen Flowpatterns über den Beat rappt
ist schon beeindruckend.
Meiner Meinung leidet aber der Hörgenuss etwas unter der Verständlichkeit
und der wirren Textstruktur, weil es dadurch schwer ist ihm zu folgen.
Text:
Kalki hat leider kaum Lines, die ich wirklich als gute Punchline hervorheben würde.
Die Hälfte des Textes besteht aus Selbstreflektion. Warum auch immer.
Und die andere Hälfte geht find ich in dem Text unter
oder man versteht sie nicht richtig.
Einzelne Lines fand ich aber doch ganz gut
wie z.B Mentes und Ruprecht als Schimpanse und Gorilla zu bezeichnen
oder, dass Ruprecht zittert, wenn er seinen Korn nicht findet.
Delivery:
Ja wie bereits angesprochen ist die Verständlichkeit leider ein Problem
und meiner Meinung nach ist der Schreibstil von Kalki zwar cool für den Flow den er an den Tag legt
aber eher unvorteilhaft für eine Battlerunde.
Weil er zu viele Lines miteinander verknüpft anstatt
sie auch mal für sich stehen zu lassen,
damit die Line mehr Wirkung hat.
Das Video hat einen schönen Look. Es war auf jeden Fall eine gute Idee bei Sonnenschein zu drehen.
Ansonsten finde ich das ganze von den Locations und der Nachbearbeitung aber etwas zu einseitig
und unkreativ.
Desweiteren stößt mir das Video bei Dandys Part auch negativ auf,
weil ich nicht ganz verstehe warum es anscheinend mit Absicht asynchron gemacht wurde.
Audio:
Hier zeigt Kalki, dass er flowlich gut was drauf hat.
Wie er da mit verschiedenen Flowpatterns über den Beat rappt
ist schon beeindruckend.
Meiner Meinung leidet aber der Hörgenuss etwas unter der Verständlichkeit
und der wirren Textstruktur, weil es dadurch schwer ist ihm zu folgen.
Text:
Kalki hat leider kaum Lines, die ich wirklich als gute Punchline hervorheben würde.
Die Hälfte des Textes besteht aus Selbstreflektion. Warum auch immer.
Und die andere Hälfte geht find ich in dem Text unter
oder man versteht sie nicht richtig.
Einzelne Lines fand ich aber doch ganz gut
wie z.B Mentes und Ruprecht als Schimpanse und Gorilla zu bezeichnen
oder, dass Ruprecht zittert, wenn er seinen Korn nicht findet.
Delivery:
Ja wie bereits angesprochen ist die Verständlichkeit leider ein Problem
und meiner Meinung nach ist der Schreibstil von Kalki zwar cool für den Flow den er an den Tag legt
aber eher unvorteilhaft für eine Battlerunde.
Weil er zu viele Lines miteinander verknüpft anstatt
sie auch mal für sich stehen zu lassen,
damit die Line mehr Wirkung hat.
Mentes x Ruprecht
Video
4 / 5
Audio
4 / 7
Text
7 / 10
Delivery
3 / 3
Video:
Das Video ist meiner Meinung nach sehr gut,
obwohl die Locations vielleicht noch interessanter sein könnten
und man sich bei der Kameraarbeit noch mehr trauen könnte.
Ansonsten gefällt mir, dass beide eine energische Performance an den Tag legen
und auch der Dustin Cut wertet das Video nochmal auf.
Positiv aufgefallen ist mir da außerdem, dass
die Transitions und Effekte dezent eingebaut wurden
und nicht zu überschwänglich benutzt wurden.
Audio:
Bei den beiden finde ich gerade die Hook sehr nice.
Ich mag es wie Mentes hier perfekt Adlips einsetzt um die Hook aufzuwerten.
Bei den Parts sind beide simpler unterwegs
als Kalki, was aber vom Hörgenuss etwas besser ist,
da es dadurch eigentlich gar nicht zu Verständigungsproblemen kommt.
Es wurde hier mehr Wert drauf gelegt die Lines sauber zu flowen.
Text:
Textlich versuchen beide hauptsächlich Kalki das Image eines Drogenopfers aufzudrücken,
was jetzt natürlich mit der Gegnerrunde noch besser funktioniert.
Es gab jetzt in der Runde nicht die eine Highlight-line die
ich jetzt unbedingt hervor heben müsste
aber dafür eigentlich durchweg gut bis sehr gute Lines und kaum Aussetzer.
Betonen will ich auch nochmal die Hook,
da ich die sehr feierbar finde. Vor allem mit der Sido Hommage.
Delivery:
Mentes x Ruprecht machen hier straighten Battlerap,
was der Delivery definitiv zu gute kommt.
Wie schon gesagt gibt es kaum Verständigungsprobleme
und auch die Punchlines sind sauber voneinander abgetrennt.
Das Video ist meiner Meinung nach sehr gut,
obwohl die Locations vielleicht noch interessanter sein könnten
und man sich bei der Kameraarbeit noch mehr trauen könnte.
Ansonsten gefällt mir, dass beide eine energische Performance an den Tag legen
und auch der Dustin Cut wertet das Video nochmal auf.
Positiv aufgefallen ist mir da außerdem, dass
die Transitions und Effekte dezent eingebaut wurden
und nicht zu überschwänglich benutzt wurden.
Audio:
Bei den beiden finde ich gerade die Hook sehr nice.
Ich mag es wie Mentes hier perfekt Adlips einsetzt um die Hook aufzuwerten.
Bei den Parts sind beide simpler unterwegs
als Kalki, was aber vom Hörgenuss etwas besser ist,
da es dadurch eigentlich gar nicht zu Verständigungsproblemen kommt.
Es wurde hier mehr Wert drauf gelegt die Lines sauber zu flowen.
Text:
Textlich versuchen beide hauptsächlich Kalki das Image eines Drogenopfers aufzudrücken,
was jetzt natürlich mit der Gegnerrunde noch besser funktioniert.
Es gab jetzt in der Runde nicht die eine Highlight-line die
ich jetzt unbedingt hervor heben müsste
aber dafür eigentlich durchweg gut bis sehr gute Lines und kaum Aussetzer.
Betonen will ich auch nochmal die Hook,
da ich die sehr feierbar finde. Vor allem mit der Sido Hommage.
Delivery:
Mentes x Ruprecht machen hier straighten Battlerap,
was der Delivery definitiv zu gute kommt.
Wie schon gesagt gibt es kaum Verständigungsprobleme
und auch die Punchlines sind sauber voneinander abgetrennt.
claimontd
Zur Bewertung »
vergibt ein 20 zu 7 an
Mentes x Ruprecht
Bewertung von claimontd
20 - 7
Gewinner: Mentes x RuprechtKalki
Video
2 / 5
Audio
3 / 7
Text
1 / 10
Delivery
1 / 3
Erstmal schön, dass beide Parteien eingereicht haben.
Fangen wir an mit Video:
Video von Kalki hat sehr abwechslungsreiche cuts - die Locations sind eher mager, hätte mir mehr gewünscht. So wirkt das Video nach dem ersten Part recht eintönig. Die Tiefenschärfe der Cam gefällt mir jedoch sehr gut.
Im gesamten also ein Qualitativ hochwertiges Video - aus recht eintönigen Locations jedoch leider nicht das beste rausgeholt.
Mir gibts hier zu viele "jo film mal den Baum, die Klimaanlage oder die Wand".
Ist mir fürs 16tel leider einfach zu wenig.
Audio ist ne schwierige Nummer. Ich habe arge Verständlichkeitsprobleme die Enddoubles sind irgendwie zum teils sehr off und/oder zu präsent. Vorallem in der Hook ist das für mich ein riesen Problem.
Man merkt, dass er hier viel mit Flowvariationen spielt diese gehen jedoch ziemlich aufgrund der fehlenden Verständlichkeit unter.
Die Betonungen wirken zum teil sehr merkwürdig und kommen nicht gut.
Der Stimmeinsatz ist jedoch auf einem sehr guten Stand. Kalki nutzt seine Stimme einfach ideal und passt rein vom Stimmbild super zum Beat.
Dandy wirkt ähnlich komisch abgemischt, Bruder Grimm ist für mich leider der einzige den ich ohne Probleme verstehe und nicht unter der Mische leidet.
Text:
Die Hook lasse ich prinzipiell aus meinen Bewertungen raus, außer sie ist Bestandteil eines Parts / einer Punchline.
Kalki beginnt seinen ersten Part mit Rechtfertigungen über seinen Werdegang - Solche Einstiege geben mir immer 8Mile Vibes, wenn dazu dann auch die richtigen Punchlines folgen.
Leider sind die "richtigen Punchlines" dann wohl der Abschluss seines ersten Parts:
"aber klar am besten schlagt ihr komplett über die stränge
nennt mich nazi doch ich frag mich obs das in battlerap nicht schon gab
sieh ich hab keinen plan wenn ihr solche bars bringt
wirkt ihr wenn man euch so ansieht maximal wie n schimpanse und gorilla
die sich beide nicht fragen ob mit kacke werfen sinn macht"
Joar - ist halt textlich leider nichts. Somit besteht der erste Part für mich aus "vorauskonter" versuchen und Rechtfertigungen - wenn es eine RR gäbe, wäre das sicherlich eine interessante Art & Weise gewesen so aufzutreten. So missfällt mir der erste Part leider.
Im zweiten Part findet man zumindest Ansätze von Fronts, diese sind jedoch nicht gut umgesetzt. Die Einstiegsline, dass Nachti's Mutter Wasserstoff zu Helium macht ist keine geile Punchline, auch die darauffolgende Zeile ist enttäuschend.
die anschließenden 4 Bars gegen Nachti sind ebenso austauschbar.
Die Mentes/Mantis Line war für mich die erste "richtige" Punchline, welche ich ganz passabel fand.
Und danach wird alles absolut wild - Kalki fehlt es am Roten Faden im zwieten Teil des Parts. von Kung Fu Panda zu Nummer von Bitches weitergeleitet zu Wartezimmern von Ärzten. Absolut wirr.
Abschließend weiß ich nicht was ich besser fand. Den ersten oder den zweiten Part. Die Fronts sind leider so generisch und wirr geschrieben, dass ich diese null enjoyen konnte und der erste Part ist gar nichts fürs Battle..
Delievery:
Die Delievery leidet sehr hart aufgrund der Audio. Die Lines kommen null bei mir an. Was sowohl an den Lines, als auch an der mangelhaften Audio liegt. Das Video gibt mir jedoch einen "soliden" Vibe und wertet das Gesamtpaket der Runde für mich auf - somit gibts hier immerhin einen Punkt.
Fangen wir an mit Video:
Video von Kalki hat sehr abwechslungsreiche cuts - die Locations sind eher mager, hätte mir mehr gewünscht. So wirkt das Video nach dem ersten Part recht eintönig. Die Tiefenschärfe der Cam gefällt mir jedoch sehr gut.
Im gesamten also ein Qualitativ hochwertiges Video - aus recht eintönigen Locations jedoch leider nicht das beste rausgeholt.
Mir gibts hier zu viele "jo film mal den Baum, die Klimaanlage oder die Wand".
Ist mir fürs 16tel leider einfach zu wenig.
Audio ist ne schwierige Nummer. Ich habe arge Verständlichkeitsprobleme die Enddoubles sind irgendwie zum teils sehr off und/oder zu präsent. Vorallem in der Hook ist das für mich ein riesen Problem.
Man merkt, dass er hier viel mit Flowvariationen spielt diese gehen jedoch ziemlich aufgrund der fehlenden Verständlichkeit unter.
Die Betonungen wirken zum teil sehr merkwürdig und kommen nicht gut.
Der Stimmeinsatz ist jedoch auf einem sehr guten Stand. Kalki nutzt seine Stimme einfach ideal und passt rein vom Stimmbild super zum Beat.
Dandy wirkt ähnlich komisch abgemischt, Bruder Grimm ist für mich leider der einzige den ich ohne Probleme verstehe und nicht unter der Mische leidet.
Text:
Die Hook lasse ich prinzipiell aus meinen Bewertungen raus, außer sie ist Bestandteil eines Parts / einer Punchline.
Kalki beginnt seinen ersten Part mit Rechtfertigungen über seinen Werdegang - Solche Einstiege geben mir immer 8Mile Vibes, wenn dazu dann auch die richtigen Punchlines folgen.
Leider sind die "richtigen Punchlines" dann wohl der Abschluss seines ersten Parts:
"aber klar am besten schlagt ihr komplett über die stränge
nennt mich nazi doch ich frag mich obs das in battlerap nicht schon gab
sieh ich hab keinen plan wenn ihr solche bars bringt
wirkt ihr wenn man euch so ansieht maximal wie n schimpanse und gorilla
die sich beide nicht fragen ob mit kacke werfen sinn macht"
Joar - ist halt textlich leider nichts. Somit besteht der erste Part für mich aus "vorauskonter" versuchen und Rechtfertigungen - wenn es eine RR gäbe, wäre das sicherlich eine interessante Art & Weise gewesen so aufzutreten. So missfällt mir der erste Part leider.
Im zweiten Part findet man zumindest Ansätze von Fronts, diese sind jedoch nicht gut umgesetzt. Die Einstiegsline, dass Nachti's Mutter Wasserstoff zu Helium macht ist keine geile Punchline, auch die darauffolgende Zeile ist enttäuschend.
die anschließenden 4 Bars gegen Nachti sind ebenso austauschbar.
Die Mentes/Mantis Line war für mich die erste "richtige" Punchline, welche ich ganz passabel fand.
Und danach wird alles absolut wild - Kalki fehlt es am Roten Faden im zwieten Teil des Parts. von Kung Fu Panda zu Nummer von Bitches weitergeleitet zu Wartezimmern von Ärzten. Absolut wirr.
Abschließend weiß ich nicht was ich besser fand. Den ersten oder den zweiten Part. Die Fronts sind leider so generisch und wirr geschrieben, dass ich diese null enjoyen konnte und der erste Part ist gar nichts fürs Battle..
Delievery:
Die Delievery leidet sehr hart aufgrund der Audio. Die Lines kommen null bei mir an. Was sowohl an den Lines, als auch an der mangelhaften Audio liegt. Das Video gibt mir jedoch einen "soliden" Vibe und wertet das Gesamtpaket der Runde für mich auf - somit gibts hier immerhin einen Punkt.
Mentes x Ruprecht
Video
3 / 5
Audio
6 / 7
Text
8 / 10
Delivery
3 / 3
Video:
Leider für mich das schwächste Video der beiden. Vorallem das Video gegen ihren vorherigen Gegner hat mir sehr gut gefallen. Das hier wirkt im Gesamten leider ziemlich enttäuschend.
Nichtsdesto trotz sind die Effekte vorallem bei Mentes sehr schön. Nachti geht im Video leider für mich ein wenig unter.
Nachti's teil des Videos würde für mich auf einer Stufe mit seinem Gegner stehen, Mentes hingegen wertet für mich das Video der beiden auf.
Audio:
Die Mische wie schon jedesmal davor sehr clean und erzeugt einen geilen Hörgenuss. Das schönste ist, dass keiner der beiden den anderen untermauert.
Während ihr Gegner daran scheitert Flowvariationen umzusetzen rappen die beiden hier konstant und Mentes sein Stimmeinsatz ist vermutlich immernoch der beste des Turniers.
Im gesamten für mich auditiv eine gute Leistung, flowlich hätte das ein bisschen mehr Potential gehabt, was man vorallem in der Hook von Mentes auch zu spüren bekommt.
Text:
Mentes steigt hier mit nem absoluten Brecher ein, der nochmal mehr Gewicht kriegt, wenn man sich Kalkis ersten Part einmal durchliest.
Auch die darauffolgende Line mit Bezug auf das Video von seiner Runde davor kommt in dem Kontext sehr gut zur Geltung.
Die Wasserzähler/Mathelehrer Line ist technisch recht souverän, vom Front her aber recht generisch.
Und auch die Abschlussline hätte besser sein können, aber im ganzen gute 8 Bars von Mentes als Einstieg.
Auch Nachti startet mit nem sehr geilen vierer als Einstieg.
Ich bin leider absolut nicht drin und es interessiert mich auch nicht, was Kalki in seiner Vergangenheit gemacht hat, aber die Art & Weise ihn mit pädophilen Lines zu fronten und ihm den Stempel aufzudrängen ist durchaus valide - zumal Kalki sein erster Part seinen Gegnern mit den Fronts irgendwie indirekt recht gibt.. Wäre Kalki sein erster Part nicht so wie er ist würde das ganze für mich vermutlich weniger "treffen".
die young alpha line fand ich ebenso unterhaltsam.
Zusammfassend haben sich beide hier einen Angle gepickt und diesen gut bearbeitet. Ich habe textlich nicht viel zu bemängeln, außer das Nachti technisch vielleicht ein bisschen besser sein könnte.
Zweiter Part:
Auch im zweiten Part beginnt Mentes und die ersten 4 Bars sind für mich leider nicht. die Klaviertasten line fand ich super innovativ und auch die "me myself and I" - Line fand ich gut.
Nachti im zweiten Part deutlich stärker als im ersten und auch Mentes gegenüber gestellt. Der Einstieg top, die Stativ Line genial, die Sido Homage und die Movie Park Line für mich der stärkste 8er der ganzen Runde.
Im Gesamten:
Mentes ist konstant auf einem Level, während Nachti zum Ende hin nochmal super überrascht und eine Schippe drauflegt. Ich fand lediglich Mentes zweiten Part zum Teil mangelhaft aber im gesamten eine sehr sehr gute Battle Runde bei der es wenig zu beanstanden gibt.
Delievery: Auch hier überzeugen die beiden mich wieder auf ganzer Linie, der Skit mit der Toilette war unterhaltsam und die Runde wird nicht langweilig. Die Lines werden gut vermittelt und das Gesamtpaket der Runde überzeugt mich komplett.
Deswegen sind Mentes x Ruprecht für mich im 8tel.
Leider für mich das schwächste Video der beiden. Vorallem das Video gegen ihren vorherigen Gegner hat mir sehr gut gefallen. Das hier wirkt im Gesamten leider ziemlich enttäuschend.
Nichtsdesto trotz sind die Effekte vorallem bei Mentes sehr schön. Nachti geht im Video leider für mich ein wenig unter.
Nachti's teil des Videos würde für mich auf einer Stufe mit seinem Gegner stehen, Mentes hingegen wertet für mich das Video der beiden auf.
Audio:
Die Mische wie schon jedesmal davor sehr clean und erzeugt einen geilen Hörgenuss. Das schönste ist, dass keiner der beiden den anderen untermauert.
Während ihr Gegner daran scheitert Flowvariationen umzusetzen rappen die beiden hier konstant und Mentes sein Stimmeinsatz ist vermutlich immernoch der beste des Turniers.
Im gesamten für mich auditiv eine gute Leistung, flowlich hätte das ein bisschen mehr Potential gehabt, was man vorallem in der Hook von Mentes auch zu spüren bekommt.
Text:
Mentes steigt hier mit nem absoluten Brecher ein, der nochmal mehr Gewicht kriegt, wenn man sich Kalkis ersten Part einmal durchliest.
Auch die darauffolgende Line mit Bezug auf das Video von seiner Runde davor kommt in dem Kontext sehr gut zur Geltung.
Die Wasserzähler/Mathelehrer Line ist technisch recht souverän, vom Front her aber recht generisch.
Und auch die Abschlussline hätte besser sein können, aber im ganzen gute 8 Bars von Mentes als Einstieg.
Auch Nachti startet mit nem sehr geilen vierer als Einstieg.
Ich bin leider absolut nicht drin und es interessiert mich auch nicht, was Kalki in seiner Vergangenheit gemacht hat, aber die Art & Weise ihn mit pädophilen Lines zu fronten und ihm den Stempel aufzudrängen ist durchaus valide - zumal Kalki sein erster Part seinen Gegnern mit den Fronts irgendwie indirekt recht gibt.. Wäre Kalki sein erster Part nicht so wie er ist würde das ganze für mich vermutlich weniger "treffen".
die young alpha line fand ich ebenso unterhaltsam.
Zusammfassend haben sich beide hier einen Angle gepickt und diesen gut bearbeitet. Ich habe textlich nicht viel zu bemängeln, außer das Nachti technisch vielleicht ein bisschen besser sein könnte.
Zweiter Part:
Auch im zweiten Part beginnt Mentes und die ersten 4 Bars sind für mich leider nicht. die Klaviertasten line fand ich super innovativ und auch die "me myself and I" - Line fand ich gut.
Nachti im zweiten Part deutlich stärker als im ersten und auch Mentes gegenüber gestellt. Der Einstieg top, die Stativ Line genial, die Sido Homage und die Movie Park Line für mich der stärkste 8er der ganzen Runde.
Im Gesamten:
Mentes ist konstant auf einem Level, während Nachti zum Ende hin nochmal super überrascht und eine Schippe drauflegt. Ich fand lediglich Mentes zweiten Part zum Teil mangelhaft aber im gesamten eine sehr sehr gute Battle Runde bei der es wenig zu beanstanden gibt.
Delievery: Auch hier überzeugen die beiden mich wieder auf ganzer Linie, der Skit mit der Toilette war unterhaltsam und die Runde wird nicht langweilig. Die Lines werden gut vermittelt und das Gesamtpaket der Runde überzeugt mich komplett.
Deswegen sind Mentes x Ruprecht für mich im 8tel.
jakeineahnungdigga
Zur Bewertung »
vergibt ein 21 zu 12 an
Mentes x Ruprecht
Bewertung von jakeineahnungdigga
21 - 12
Gewinner: Mentes x RuprechtKalki
Video
3 / 5
Audio
4 / 7
Text
2 / 10
Delivery
3 / 3
Hey hey hey
Doppelpeace
Kommen wir zuerst zu Kalki
Video:
Kalki hat hier viel mit seiner Cam gespielt.
Da sind coole Shots entstanden, Overall wird das nach 4 Minuten etwas langweilig.
Der Edit ist mir persönlich etwas zu langsam und simpel, da fehlt der Vibe. Der Feinschlief ist nicht ganz on point dennoch sehe ich die Mühe hinter dem ganzen Teil. Ich vergebe 2 Punkte Video
Audio:
Durchweg solide, es gibt jedoch stellen bei kalki wo die Verständlichkeit etwas gelitten hat. Die Dandy Hook geht ebenfalls gut ins Ohr.
Rein Audio technisch ist das gut. An einigen Stellen wird besonders Kalki aber etwas verschluckt vom beat.
Ich würde hier starke 4 Punkte vergeben in relation zu den Gegnern.
Text:
Der sieht leider echt nicht so rosig aus.
Hier wird sich für Vergangenheit gerechtfertigt, punchlines dafür weggelassen.
Es gibt hier wirklich nichts nennenswertes was die beiden irgendwo gepuncht hat. Bruder Grimm holt am Ende zum glück noch etwas raus aus dieser Runde.
Sehr schwache 2 Punkte Text
Delivery:
Trotz das hier nur inhaltllose Lines kommen, kommen die gut verkauft. Es wirkt nicht ansatzweise so schlimm wie wenn man das sich mal durchgelesen hat. Ich bin sehr überrascht gewesen nach mehrmaligen hören.
Ich vergebe Knappe 3 Punkte Delivery
Doppelpeace
Kommen wir zuerst zu Kalki
Video:
Kalki hat hier viel mit seiner Cam gespielt.
Da sind coole Shots entstanden, Overall wird das nach 4 Minuten etwas langweilig.
Der Edit ist mir persönlich etwas zu langsam und simpel, da fehlt der Vibe. Der Feinschlief ist nicht ganz on point dennoch sehe ich die Mühe hinter dem ganzen Teil. Ich vergebe 2 Punkte Video
Audio:
Durchweg solide, es gibt jedoch stellen bei kalki wo die Verständlichkeit etwas gelitten hat. Die Dandy Hook geht ebenfalls gut ins Ohr.
Rein Audio technisch ist das gut. An einigen Stellen wird besonders Kalki aber etwas verschluckt vom beat.
Ich würde hier starke 4 Punkte vergeben in relation zu den Gegnern.
Text:
Der sieht leider echt nicht so rosig aus.
Hier wird sich für Vergangenheit gerechtfertigt, punchlines dafür weggelassen.
Es gibt hier wirklich nichts nennenswertes was die beiden irgendwo gepuncht hat. Bruder Grimm holt am Ende zum glück noch etwas raus aus dieser Runde.
Sehr schwache 2 Punkte Text
Delivery:
Trotz das hier nur inhaltllose Lines kommen, kommen die gut verkauft. Es wirkt nicht ansatzweise so schlimm wie wenn man das sich mal durchgelesen hat. Ich bin sehr überrascht gewesen nach mehrmaligen hören.
Ich vergebe Knappe 3 Punkte Delivery
Mentes x Ruprecht
Video
4 / 5
Audio
6 / 7
Text
8 / 10
Delivery
3 / 3
Kommen wir zu mentes und Nachti:
Video:
Das Video kann man sich sehr gut geben. Ich mag den Edit und den Cut sehr gern. Das Kamera ist etwas simpel gehalten. Da könnte man das nächste mal mehr drauf achten.
Besonders positiv aufgefallen ist mir den Einkaufswagen Cam move, fand ich echt gut.
Overall sehr gut gemacht Mädels, ich vergebe 4 Punkte Video
Audio:
Die Audio gefällt mir richtig gut. Mentes macht hier alles so endlevel geil, Ruprecht ist da auch durchweg gut aber nicht so geil wie mentes. Flows, stimmen, Vibe
Egal was, es kommt richtig stark.
Durch die Differenz zwischen den beiden vergebe ich 6 Gute Punkte Audio
Text:
Allready die hook geht crazy und lässt Kalki lächerlich wirken
Kurz darauf die Bobo line und etwas später die Young Alpha line gehen komplett hart.
Im 2ten part gefallen mir Stimmen im Kopf line und die me myself and I line.
Overall sehr entertainenender Text. Ich vergebe 8 Punkte
Delivery:
Ich muss hier nichts weiter schreiben.
Die Boys sind oberkiller, 3 Punkte
So der etwas unter Zeitdruck stehende Boss verabschiedet sich damit wieder.
Meine Bewertung endet mit 21 - 12 für Mentes und Ruprecht.
Ich bedanke mich nochmal fürs Einreichen und die Chance das hier bewerten zu dürfen.
Ich wünsche beiden Parteien alles Gute für die Zukunft
Bis dahin
Stay strong ~ Hyru_ed
Video:
Das Video kann man sich sehr gut geben. Ich mag den Edit und den Cut sehr gern. Das Kamera ist etwas simpel gehalten. Da könnte man das nächste mal mehr drauf achten.
Besonders positiv aufgefallen ist mir den Einkaufswagen Cam move, fand ich echt gut.
Overall sehr gut gemacht Mädels, ich vergebe 4 Punkte Video
Audio:
Die Audio gefällt mir richtig gut. Mentes macht hier alles so endlevel geil, Ruprecht ist da auch durchweg gut aber nicht so geil wie mentes. Flows, stimmen, Vibe
Egal was, es kommt richtig stark.
Durch die Differenz zwischen den beiden vergebe ich 6 Gute Punkte Audio
Text:
Allready die hook geht crazy und lässt Kalki lächerlich wirken
Kurz darauf die Bobo line und etwas später die Young Alpha line gehen komplett hart.
Im 2ten part gefallen mir Stimmen im Kopf line und die me myself and I line.
Overall sehr entertainenender Text. Ich vergebe 8 Punkte
Delivery:
Ich muss hier nichts weiter schreiben.
Die Boys sind oberkiller, 3 Punkte
So der etwas unter Zeitdruck stehende Boss verabschiedet sich damit wieder.
Meine Bewertung endet mit 21 - 12 für Mentes und Ruprecht.
Ich bedanke mich nochmal fürs Einreichen und die Chance das hier bewerten zu dürfen.
Ich wünsche beiden Parteien alles Gute für die Zukunft
Bis dahin
Stay strong ~ Hyru_ed
scayne_music
Zur Bewertung »
vergibt ein 19 zu 16 an
Mentes x Ruprecht
Bewertung von scayne_music
19 - 16
Gewinner: Mentes x RuprechtKalki
Video
4 / 5
Audio
5 / 7
Text
4 / 10
Delivery
3 / 3
Video:
Das Video von Kalki überzeugt mit einer sehr guten visuellen Qualität. Kameraführung ein bisschen zu unrund (Wackler und wenig Stabilisierung) aber ein schönes Colourgrading und viel Abwechslung durch Locations und Schnittbilder. Ein absolut solides Video, welches zwar Raum für Kritik lässt aber keines falls schlecht ist und im direkten Vergleich zu den Gegner nirgendwo weit vorne oder weit hinten ist.
Audio:
Kalkis Mix ist ziemlich gut. Sauber aufgeräummte Spuren, cleane Doubles und eine musikalische Hook von Dandy. Er verschmilzt richtig mit dem Beat und der Hörgenuss ist durchgehend auf einem sehr hohen Level. Raptechnisch ist Kalki auf seinem ganz eigenen Film. Er hat einige Stellen drinnen, die man als offbeat oder nicht onpoint bezeichnen könnte, was aber, wenn man es genau nimmt, nicht wirklich fair wäre, weil doch seine eigenen Patterns kreiert und durchaus routiniert auf dem Beat kommt. Es gibt stellen, bei welchen er seinen eigenen Flow ein bisschen verhaut aber auch einige, wo diese Art zu rappen sehr gut aufgeht und sehr stylisch kommt. Ich gebe hier mal zwei Positiv- und zwei Negativbeispiele.
+
denkt mal nicht dass ich nicht selbstreflektieren könnte
ich war komplett drauf und stellte das offen zur schau
und ich will das gar nicht schmälern das war hart beschissen/
wurd zurecht dafür maßgeregelt will da mein dank ausrichten/
-
nennt mich nazi doch ich frag mich obs das in battlerap nicht schon gab/
glaub der Türsteher meinte ihr würdet nach scheiße stinken/
Wiederum kann man hier sagen, dass niemand wirklich weit vorne ist, wenn man das auditive Gesamtpacket berücksichtig, weshalb auch hier wieder ein Gleichstand das Resultat ist.
Text:
(Kurze Erklärung: Ich kenne die Story auf die sich beide Runden zu einem großen Teil beziehen NICHT...ich habe mir eine grobe und kurze Erklärung geben lassen und versuche den Text dennoch so objektiv wie es geht zu bewerten und entsprechend zu gewichten. Auch wenn die ganze Thematik mich als Person nicht interessiert und ich dementsprechend auch keine Meinung dazu habe. Das spricht mich aber nicht davon frei hier Lines deswegen nicht zu berücksichtigen oder die Bewertung "bequem" in ein-zwei Sätzen abzuhandeln...ich wollte das nur gesagt haben.)
Kalki konzentriert sich in seinem Text anfangs mehr aufs "rechtfertigen" bzw. kontern als auf richtige Angriffe. Der ganze erste Part hat fast keine richtigen Angriffe außer der "Dickes Fell wie dieser Nachti"-Line. Ansonsten kann man hier nichts wirklich als Punchline identifizieren. Der Einstieg in den zweiten Part wiederum ist keine Überline aber ein netter und witziger Einstieg, den man durchaus so bringen kann. Der zweite Part hat zwar mehr Lines, die in die Richtung "Angriffe" gehen aber auch keine guten Punchlines. Die ein oder andere nette Stichelei aber mehr leider auch nicht. Dandy ist eher was fürs Ohr als textlicher Beistand und Bruder Grimm hat noch die ein oder andere witzige Zeile aber nichts was das Ruder hier noch großartig rumreist.
Delivery:
Kalki hat einen eigenen Flow aber der kommt meistens ziemlich gut. Die Stellen die nicht so gut kommen kompensiert er (was Delivery angeht) aber durch seine sehr gute Betonung, was mehr Emotion in seine Aussagen mit reinbringt. Dementsprechend - volle Punktzahl
Das Video von Kalki überzeugt mit einer sehr guten visuellen Qualität. Kameraführung ein bisschen zu unrund (Wackler und wenig Stabilisierung) aber ein schönes Colourgrading und viel Abwechslung durch Locations und Schnittbilder. Ein absolut solides Video, welches zwar Raum für Kritik lässt aber keines falls schlecht ist und im direkten Vergleich zu den Gegner nirgendwo weit vorne oder weit hinten ist.
Audio:
Kalkis Mix ist ziemlich gut. Sauber aufgeräummte Spuren, cleane Doubles und eine musikalische Hook von Dandy. Er verschmilzt richtig mit dem Beat und der Hörgenuss ist durchgehend auf einem sehr hohen Level. Raptechnisch ist Kalki auf seinem ganz eigenen Film. Er hat einige Stellen drinnen, die man als offbeat oder nicht onpoint bezeichnen könnte, was aber, wenn man es genau nimmt, nicht wirklich fair wäre, weil doch seine eigenen Patterns kreiert und durchaus routiniert auf dem Beat kommt. Es gibt stellen, bei welchen er seinen eigenen Flow ein bisschen verhaut aber auch einige, wo diese Art zu rappen sehr gut aufgeht und sehr stylisch kommt. Ich gebe hier mal zwei Positiv- und zwei Negativbeispiele.
+
denkt mal nicht dass ich nicht selbstreflektieren könnte
ich war komplett drauf und stellte das offen zur schau
und ich will das gar nicht schmälern das war hart beschissen/
wurd zurecht dafür maßgeregelt will da mein dank ausrichten/
-
nennt mich nazi doch ich frag mich obs das in battlerap nicht schon gab/
glaub der Türsteher meinte ihr würdet nach scheiße stinken/
Wiederum kann man hier sagen, dass niemand wirklich weit vorne ist, wenn man das auditive Gesamtpacket berücksichtig, weshalb auch hier wieder ein Gleichstand das Resultat ist.
Text:
(Kurze Erklärung: Ich kenne die Story auf die sich beide Runden zu einem großen Teil beziehen NICHT...ich habe mir eine grobe und kurze Erklärung geben lassen und versuche den Text dennoch so objektiv wie es geht zu bewerten und entsprechend zu gewichten. Auch wenn die ganze Thematik mich als Person nicht interessiert und ich dementsprechend auch keine Meinung dazu habe. Das spricht mich aber nicht davon frei hier Lines deswegen nicht zu berücksichtigen oder die Bewertung "bequem" in ein-zwei Sätzen abzuhandeln...ich wollte das nur gesagt haben.)
Kalki konzentriert sich in seinem Text anfangs mehr aufs "rechtfertigen" bzw. kontern als auf richtige Angriffe. Der ganze erste Part hat fast keine richtigen Angriffe außer der "Dickes Fell wie dieser Nachti"-Line. Ansonsten kann man hier nichts wirklich als Punchline identifizieren. Der Einstieg in den zweiten Part wiederum ist keine Überline aber ein netter und witziger Einstieg, den man durchaus so bringen kann. Der zweite Part hat zwar mehr Lines, die in die Richtung "Angriffe" gehen aber auch keine guten Punchlines. Die ein oder andere nette Stichelei aber mehr leider auch nicht. Dandy ist eher was fürs Ohr als textlicher Beistand und Bruder Grimm hat noch die ein oder andere witzige Zeile aber nichts was das Ruder hier noch großartig rumreist.
Delivery:
Kalki hat einen eigenen Flow aber der kommt meistens ziemlich gut. Die Stellen die nicht so gut kommen kompensiert er (was Delivery angeht) aber durch seine sehr gute Betonung, was mehr Emotion in seine Aussagen mit reinbringt. Dementsprechend - volle Punktzahl
Mentes x Ruprecht
Video
4 / 5
Audio
5 / 7
Text
7 / 10
Delivery
3 / 3
Video:
Die Szenen von Mentes sehen sehr gut aus und sind äußerst kreativ. Mentes hat eine sehr stimmige und passende Art zu performen, was in Kombination mit den kreativen Locations bzw. Aufnahmeideen (Einkaufswagen oder Selfieperspektive) wirklich nett anzusehen ist. Zudem ist die Kameraführung besser als beim Gegner. Die Szenen von Ruprecht allerdings, wirken im direkten Vergleich zum Teamkollegen und zum Gegner nicht so qualitativ. Effekte sind gut platziert und der Schnitt ist auch solide. Ich sehe hier niemanden richtig weit vorne, sondern eher gleichauf.
Audio:
Der Mix ist Mentes gut gelungen. Vor allem die gesungenen Adlibs in der Hook sind auditiv positiv hervorzuheben. Im direkten Vergleich zu Kalki wirkt der Mix etwas voller, was nicht schlechter sein muss, hier aber ein kleines bisschen durch einen hauch zu vieler Tiefen, dem Hörgenuss ein wenig schadet. Man hätte hier den konstanten Doubles ein paar Tiefen nehmen können, damit die Grundfülle in den Stimmen ein bisschen reduziert wird und die Main-Vocal mehr zur Geltung kommt (Zählt allgemein für Mentes und Ruprecht). Raptechnisch liefer beide hier auch sehr gut ab. Hier kann man nicht viel sagen, da sich beide keine Fehler erlauben. Keine Überhighlights, keine Experimente sondern guter und tighter Rap, onpoint, guter Stimmeinsatz, gute Betonungen und keine Totalausfälle oder Fehler, die man großartig raushört.
Text:
(Kurze Erklärung: Ich kenne die Story auf die sich beide Runden zu einem großen Teil beziehen NICHT...ich habe mir eine grobe und kurze Erklärung geben lassen und versuche den Text dennoch so objektiv wie es geht zu bewerten und entsprechend zu gewichten. Auch wenn die ganze Thematik mich als Person nicht interessiert und ich dementsprechend auch keine Meinung dazu habe. Das spricht mich aber nicht davon frei hier Lines deswegen nicht zu berücksichtigen oder die Bewertung "bequem" in ein-zwei Sätzen abzuhandeln...ich wollte das nur gesagt haben.)
Die besten Lines in der Runde von Mentes und Ruprecht funktionieren teils auch schon ohne Bezug auf den Kontext zu nehmen, da Kalki in seiner eigenen Runde auch schon bruchstückhaft dinge offenbart. Dementsprechend sind in Mentes und Ruprechts Runde auch einige Lines drin', die ziemlich gemein sind aber treffen. Der Einstieg in der ersten Part (der erste Vierzeiler) kommt schon ziemlich böse und trifft Kalki auf eine sehr eklige Art. Auch die ersten vier Zeilen von Ruprecht sind ziemlich böse und treffen auch genau diesen wunden Punkt. Der zweite Part puncht nicht so sehr wie der erste, hat aber auch ein paar eklige aber auch battletechnisch gute Dinger drin. Hier kann man aus Battle sich sagen, dass Mentes und Ruprecht textlich vorne sind.
(Hier nochmal zur Klarstellung: Ich bewerte hier keine moralischen Ansätze oder Standpunkte, sondern Battlerap. Ich habe keine Meinung zu keinem Artist sondern bewerte die abgegebene Leistung. Eine Battlerunde sagt nichts über Haltung oder Verständnis von Grundsätzen oder Moral aus, sondern (so sehe ich das hier) ist hier wie ein sportlicher Wettkampf zu betrachten.)
Delivery:
Nichts auszusetzen, gute Betonung, guter Rap, guter Stimmeinsatz aller sauber und demensprechend auch hier volle Punktzahl.
Die Szenen von Mentes sehen sehr gut aus und sind äußerst kreativ. Mentes hat eine sehr stimmige und passende Art zu performen, was in Kombination mit den kreativen Locations bzw. Aufnahmeideen (Einkaufswagen oder Selfieperspektive) wirklich nett anzusehen ist. Zudem ist die Kameraführung besser als beim Gegner. Die Szenen von Ruprecht allerdings, wirken im direkten Vergleich zum Teamkollegen und zum Gegner nicht so qualitativ. Effekte sind gut platziert und der Schnitt ist auch solide. Ich sehe hier niemanden richtig weit vorne, sondern eher gleichauf.
Audio:
Der Mix ist Mentes gut gelungen. Vor allem die gesungenen Adlibs in der Hook sind auditiv positiv hervorzuheben. Im direkten Vergleich zu Kalki wirkt der Mix etwas voller, was nicht schlechter sein muss, hier aber ein kleines bisschen durch einen hauch zu vieler Tiefen, dem Hörgenuss ein wenig schadet. Man hätte hier den konstanten Doubles ein paar Tiefen nehmen können, damit die Grundfülle in den Stimmen ein bisschen reduziert wird und die Main-Vocal mehr zur Geltung kommt (Zählt allgemein für Mentes und Ruprecht). Raptechnisch liefer beide hier auch sehr gut ab. Hier kann man nicht viel sagen, da sich beide keine Fehler erlauben. Keine Überhighlights, keine Experimente sondern guter und tighter Rap, onpoint, guter Stimmeinsatz, gute Betonungen und keine Totalausfälle oder Fehler, die man großartig raushört.
Text:
(Kurze Erklärung: Ich kenne die Story auf die sich beide Runden zu einem großen Teil beziehen NICHT...ich habe mir eine grobe und kurze Erklärung geben lassen und versuche den Text dennoch so objektiv wie es geht zu bewerten und entsprechend zu gewichten. Auch wenn die ganze Thematik mich als Person nicht interessiert und ich dementsprechend auch keine Meinung dazu habe. Das spricht mich aber nicht davon frei hier Lines deswegen nicht zu berücksichtigen oder die Bewertung "bequem" in ein-zwei Sätzen abzuhandeln...ich wollte das nur gesagt haben.)
Die besten Lines in der Runde von Mentes und Ruprecht funktionieren teils auch schon ohne Bezug auf den Kontext zu nehmen, da Kalki in seiner eigenen Runde auch schon bruchstückhaft dinge offenbart. Dementsprechend sind in Mentes und Ruprechts Runde auch einige Lines drin', die ziemlich gemein sind aber treffen. Der Einstieg in der ersten Part (der erste Vierzeiler) kommt schon ziemlich böse und trifft Kalki auf eine sehr eklige Art. Auch die ersten vier Zeilen von Ruprecht sind ziemlich böse und treffen auch genau diesen wunden Punkt. Der zweite Part puncht nicht so sehr wie der erste, hat aber auch ein paar eklige aber auch battletechnisch gute Dinger drin. Hier kann man aus Battle sich sagen, dass Mentes und Ruprecht textlich vorne sind.
(Hier nochmal zur Klarstellung: Ich bewerte hier keine moralischen Ansätze oder Standpunkte, sondern Battlerap. Ich habe keine Meinung zu keinem Artist sondern bewerte die abgegebene Leistung. Eine Battlerunde sagt nichts über Haltung oder Verständnis von Grundsätzen oder Moral aus, sondern (so sehe ich das hier) ist hier wie ein sportlicher Wettkampf zu betrachten.)
Delivery:
Nichts auszusetzen, gute Betonung, guter Rap, guter Stimmeinsatz aller sauber und demensprechend auch hier volle Punktzahl.
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